Vier Tage sind seit der Derby-Pleite vergangen. Während einige Kicker immer noch an dem 0:3 zu knabbern haben, kennt Coach Jürgen Luginger nur den Blick nach vorne.

RWO: Luginger plant personelle Veränderungen

Coach sieht den Kräfteverschleiß

Christian Brausch
04. Dezember 2008, 17:57 Uhr

Vier Tage sind seit der Derby-Pleite vergangen. Während einige Kicker immer noch an dem 0:3 zu knabbern haben, kennt Coach Jürgen Luginger nur den Blick nach vorne.

Denn wenn er an die 90 Minuten zurück denkt, bleibt ihm nur die kurze Aussage: „Das habe ich verdaut. Ärgern musste man sich kaum, so chancenlos wie wir waren.“ Womit man bei der Ursachenforschung angekommen ist. RS fragte nach, was schief lief und was man ändern muss, um die letzten beiden Partien vor der Winterpause erfolgreicher gestalten zu können.
Jürgen Luginger, ist die Analyse der Pleite schon abgeschlossen?
Wir haben alles Montag besprochen. Jeder hat selber gemerkt, wir haben nicht das gezeigt, was wir eigentlich können. Die Jungs gehen damit sehr selbstkritisch um.
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Warum klappte nichts?
Vielleicht dachten einige nach den letzten Wochen, es geht von alleine, daher hat der letzte Biss gefehlt. Aber uns wurde wieder gezeigt, wir können nur bestehen, wenn jeder an seine Leistungsgrenze geht.
Gibt es noch andere Gründe?
Man merkt bei dem einen oder anderen den Kräfteverschleiß. Zuletzt hat fast immer die gleiche Elf gespielt, was auf der einen Seite auch ein Vorteil war. Vor den letzten beiden Hammerspielen war das ein rechtzeitiger Warnschuss.

Es geht noch gegen Freiburg und Mainz, da kann es auch zwei Pleiten geben, was einen Abstiegsrang bedeuten könnte?

Das kann passieren, aber ich bin sicher, wir holen noch etwas. Mit den 17 Zählern hat vor Wochen auch keiner gerechnet, dann haben wir andere Topklubs geschlagen. Fakt ist auf der anderen Seite, wir haben zu Beginn der Spielzeit einige unnötige Punkte liegen lassen.
Wird es nach dem MSV-Kick personelle Veränderungen geben?
Ja, wir müssen Markus Kaya ersetzen, Thomas Schlieter wird nach seiner Sperre wohl wieder dabei sein. Vielleicht tausche ich noch eine Position aus.
Und dann sind Sie froh, wenn die Pause ansteht, oder?
Das stimmt, die Jungs müssen mal abschalten und Abstand gewinnen.

Autor: Christian Brausch

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