Die Augenringe klingen langsam ab, die Leiden des Monir Ibrahim haben somit auch äußerlich ein Ende gefunden.

FC Kleve: Monir Ibrahims Augenringe schwinden

Das Ende der Schlaflosigkeit

gri
03. Juli 2008, 22:11 Uhr

Die Augenringe klingen langsam ab, die Leiden des Monir Ibrahim haben somit auch äußerlich ein Ende gefunden.

"Ich hatte zuletzt einige schlaflose Nächte", betont der Defensiv-Allrounder, dessen Zukunft lange offen war. Nun hat er sich mit dem 1. FC Kleve auf einen Vertrag bis 2009 geeinigt – und betont: "Jetzt kann ich endlich wieder zur Ruhe kommen."

Und das im wahrsten Sinne des Wortes: Am gestrigen Mittwoch wurde der bisherige Oberhausener zunächst offiziell als Neuzugang des FCK vorgestellt, um im Anschluss daran in den Flieger Richtung Türkei zu steigen. Eine Woche lang will er im Urlaub in Alanya Kraft tanken, bevor der Vorbereitungs-Ernst los geht. Dabei ist der 21-Jährige bestens gewappnet, da er bereits regelmäßig Einheiten absolviert hat. "Auch in den kommenden Tagen werde ich morgens Strandläufe einlegen, damit ich richtig fit bin", kündigt Ibrahim an.

Schließlich hat er den Stammplatz fest im Visier, nachdem er es bei RWO zuletzt nur auf drei Joker-Einsätze in der Regionalliga brachte. "Mein Herz hängt an RWO, aber für meine Entwicklung ist es richtig, zu gehen", bemerkt der Duisburger, dem auch ein Angebot von Ludwigshafen-Oggersheim vorlag. Nach sieben Jahren an der Landwehr fällt der Abschied schon aufgrund der Stimmung im Team schwer. Der beste Beweis: Den Kontakt nach Kleve stellte Mitspieler Tuncay Aksoy her, der früher selbst für die Schwanenstädter kickte. "Bei RWO sind alle Freunde, da hilft einer dem anderen", schwärmt Ibrahim.

Und hofft zugleich, beim FCK ähnliche Verhältnisse vorzufinden. "Ich glaube, dass Kleve eine gute Rolle spielen wird. In Oberhausen ist es zuletzt optimal gelaufen, vielleicht lässt sich so eine Geschichte wiederholen", träumt der Defensiv-Mann vom Aufstieg. Im Gegensatz zur Vorsaison will er aber auch auf dem Rasen seinen Teil zum Erfolg beitragen: "Ganz klar, ich möchte Kleve als Sprungbrett nutzen."

Autor: gri

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