Bei der Zweitvertretung von SC Paderborn 07 holte sich die Spvgg Erkenschwick eine 0:3-Schlappe ab.

OL W

Paderborn siegt im Kellerduell gegen Erkenschwick

RS
01. Mai 2017, 18:42 Uhr

Bei der Zweitvertretung von SC Paderborn 07 holte sich die Spvgg Erkenschwick eine 0:3-Schlappe ab.

Paderborn ließ keine Zweifel an der Ausgangslage aufkommen und feierte gegen Erkenschwick einen klaren Erfolg. Im Hinspiel waren keine Treffer gefallen.

Der SCP II nahm in der Startelf drei Veränderungen vor und begann die Partie mit Dogan, Safonov und Ruck statt Linnemann, Nitsch und Mannek. Auch die Spvgg Erkenschwick tauschte auf zwei Positionen. Dort standen Yilmaz und Viran für Coemez und Ceric in der Startformation.

250 Zuschauer – oder zumindest der Teil, dessen Herz für SC Paderborn 07 II schlägt – bejubelten in der 17. Minute den Treffer von Semir Saric zum 1:0. Kurz vor dem Halbzeitpfiff (43.) baute Mustafa Dogan die Führung des Gastgebers aus. Paderborn hatte die Chancen genutzt und blickte zur Pause auf einen deutlichen Vorsprung. Zunächst blieb es beim Status Quo. In der 60. Minute gab es dann eine personelle Veränderung, für Muhamed Demir spielte Ibrahim Erdem bei Erkenschwick weiter. Marcel Salokat stellte schließlich in der 62. Minute vom Elfmeterpunkt den 3:0-Sieg für den SCP II sicher. Bei einem Doppelwechsel in der 70. Minute lösten Alex Wall und Admir Saric die Teamkollegen Josip Majic und Semir Saric auf dem Feld ab. Letztlich nahm die Spvgg Erkenschwick im Kellerduell bei SC Paderborn 07 II eine bittere Niederlage hin und unterlag mit 3:0.

In den letzten fünf Begegnungen holte Paderborn insgesamt nur sechs Zähler. Der SCP II bessert die eigene, eher dürftige Bilanz auf und kommt nun auf insgesamt neun Siege, sieben Unentschieden und 14 Pleiten. Mit drei Punkten im Gepäck schiebt sich SC Paderborn 07 II in der Tabelle nach vorne und belegt jetzt den 15. Tabellenplatz.

Seit zwölf Spielen wartet Erkenschwick schon auf einen dreifachen Punktgewinn. Der Gast musste sich nun schon 21-mal in dieser Spielzeit geschlagen geben. Da der Tabellenletzte insgesamt auch nur drei Siege und sechs Unentschieden vorweisen kann, sind die Aussichten ziemlich düster. Mit nur 27 Treffern stellt die Erkenschwicker den harmlosesten Angriff der Oberliga Westfalen. Nächster Prüfstein für Paderborn ist FC Gütersloh auf gegnerischer Anlage (Sonntag, 15:00). Die Spvgg Erkenschwick misst sich zur selben Zeit mit SuS Stadtlohn.

Autor: RS

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