Vor dem Gastspiel beim FC Brünninghausen am kommenden Sonntag (15 Uhr) warnt TSV Marl-Hüls Trainer Michael Schrank vor den offensiven Qualitäten des Gastgebers.

TSV Marl-Hüls

Schrank warnt sein Team vor Brünninghausen

Niklas Berkel
05. April 2017, 08:07 Uhr
Foto: Ketzer

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Vor dem Gastspiel beim FC Brünninghausen am kommenden Sonntag (15 Uhr) warnt TSV Marl-Hüls Trainer Michael Schrank vor den offensiven Qualitäten des Gastgebers.

"Natürlich wollen wir mal wieder dreifach punkten", antwortet TSV-Trainer Michael Schrank auf die Frage, ob seine Mannschaft nur noch Unentschieden spielen wolle. Zwar ist Marl-Hüls durch das Remis gegen TuS Ennepetal sein nunmehr acht Spielen ungeschlagen, konnte jedoch auf der anderen Seite die vergangenen vier Partien nicht gewinnen.

Mit dem kommenden Gegner FC Brünninghausen wartet nun eine Mannschaft gegen die ein Sieg gelingen soll. Aber Schrank warnt: "Gegen Ennepetal war ein Sieg möglich, wir waren offensiv nicht effektiv genug. Das muss sich ändern. Sonst wird es schwierig."

In Brünninghausen wird sich der TSV auf einen unangenehmen Gegner einstellen müssen. "Die brauchen jeden Punkt. Brünninghausen wird alles reinhängen, um uns zu ärgern", erwartet Schrank.

Momentan rangiert der kommende Gegner der Marler mit 31 Punkten auf Platz elf der Tabelle, hat nur drei Zählern mehr als der erste mögliche Abstiegsplatz. Dazu kommt eine hohe Qualität, die Schrank heraushebt: "Mit Florian Gondrum und Dominik Behrend haben die zwei ausgezeichnete Spieler, die wir ausschalten müssen." Der beste Torschütze der Gastgeber, Gondrum (12 Tore), brauche nur wenige Gelegenheiten, um Ertrag daraus zu ziehen.

Aber nicht nur wegen Gondrum mahnt der Coach zur defensiven Geschlossenheit: "Brünninghausen schaltet sehr schnell um, da müssen wir wach sein. Außerdem muss es uns gelingen, ihr starkes Kombinationsspiel zu unterbinden. Wir brauchen hunert Prozent, um sie zu knacken."

Nicht einfacher wird die Aufgabe dadurch, dass mit Innenverteidiger Davide Basile, Justin Mingo, Mario Gedenk, Marcel Kriesten und Eren Elbüstü fast eine halbe Mannschaft ausfällt oder angeschlagen ist. "Da fehlen uns einige Leute", sagt Schrank, ohne dabei aber die restliche Qualität seines Kaders außer acht zu lassen: "Die Probleme haben wir schon seit längerer Zeit. Meine Mannschaft macht das aber gut." Vor allem die Moral des übrigen Kaders hat es ihm angetan: "Das ist nicht selbstverständlich, in zwei der vergangenen vier Partien haben wir jeweils einen Zwei-Tore-Rückstand aufgeholt." Jetzt wird es mal wieder Zeit für einen Sieg.

Autor: Niklas Berkel

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