Patrik Andersson machte es richtig spannend.

S04

Andersson macht es spannend, bringt aber kein Unheil

Thomas Tartemann
12. Dezember 2016, 13:58 Uhr
Foto: firo

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Patrik Andersson machte es richtig spannend.

Der ehemalige Abwehrspieler, der Bayern München 2001 mit seinem Ausgleichstor in der Nachspielzeit gegen den Hamburger SV doch noch zum Meister machte und den FC Schalke 04 ins Tal der Tränen stürzte, zog die Lose für die K.o.-Phase in der Europa League. Schalke steckte in der letzten Kugel, die Andersson aus der Glasschüssel zog. Zuvor hatte er PAOK Saloniki herausgefischt. PAOK gegen Schalke – die Aufgabe ist auf jeden Fall machbar.

Schalke kann sich berechtigte Hoffnungen darauf machen, ins Achtelfinale der Europa League einzuziehen. In ihrer Gruppe I trumpfte die Mannschaft von Trainer Markus Weinzierl souverän auf, stand schon vorzeitig als Erster fest. Da spielte das 0:2 im letzten Gruppenspiel in Salzburg keine Rolle mehr. Weinzierl nutzte die Begegnung zum Experimentieren und dazu, einigen Profis Spielpraxis zu vermitteln.

Gegen Saloniki wird der S04-Trainer die Bestformation aufs Feld schicken. Der Marktwert vom PAOK-Kader wird auf rund 43 Millionen Euro taxiert. Stefanos Athanasiadis ist mit vier Millionen Euro Marktwert der wertvollste Spieler bei den Griechen. Angst muss Schalke vor dem zweifachen griechischen Meister nicht haben. Die Königsblauen sind in allen Bereichen besser besetzt.

2013/2014 schaffte Schalke in den Champions League-Playoffs nach einem 1:1 im Hinspiel durch einen 3:2-Auswärtssieg in Saloniki das Weiterkommen. Das Spiel wurde damals vor leeren Rängen ausgetragen, weil PAOK-Fanatiker zuvor in Wien randaliert hatten und die UEFA hart durchgriff. Benedikt Höwedes, Max Meyer und Atsuto Uchida können sich noch erinnern: Das Schalke-Trio war beim Einsatz vor leeren Rängen dabei. Sie wissen, wie man PAOK knackt.

Autor: Thomas Tartemann

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