Ex-Schalke-Manager Horst Heldt und Thomas Tuchel sollen sich 2014 fast einig gewesen sein - der Wechsel scheiterte auch durch Christian Heidel.

Schalke

Als Tuchel fast ein Königsblauer wurde

sid
24. Juli 2016, 11:15 Uhr
Foto: firo

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Ex-Schalke-Manager Horst Heldt und Thomas Tuchel sollen sich 2014 fast einig gewesen sein - der Wechsel scheiterte auch durch Christian Heidel.

Fußball-Bundesligist Schalke 04 stand 2014 kurz vor einer Verpflichtung von Trainer Thomas Tuchel. "Wir waren sehr, sehr weit", sagte Schalkes ehemaliger Sportvorstand Horst Heldt am Freitag bei Sky Sports News HD: "Er hätte sich das auch vorstellen können. Aber er hatte in Mainz noch einen Vertrag bis 2015." Schalke hätte Tuchel aus dem Kontrakt herauskaufen müssen, doch Mainz wollte den Fußballlehrer nicht gehen lassen. "Wir hatten das Problem, dass er ein sehr enges und vertrauensvolles Verhältnis in Mainz hatte, sehr intensiv mit Christian Heidel zusammengearbeitet hat", so Heldt.

Der ehemalige Sportvorstand der Knappen holte stattdessen im Oktober 2014 Roberto Di Matteo als Ersatz für Jens Keller. Heldt erklärte, er hätte im Rückblick bei den Verhandlungen egoistischer sein müssen. "Wir hätten richtig Ärger bekommen, weil man nicht gleichzeitig zwei Verträge unterschreiben kann. Vielleicht hätte ich mir die Unterschrift von ihm besorgen müssen, alles andere hätten wir dann später geklärt", sagte Heldt.

Tuchel hatte sich im Sommer 2014 für eine "Sabbatjahr" entschieden, sein Vertrag in Mainz lief aber weiter. 2015 wechselte er zu Schalkes Erzrivalen Borussia Dortmund.

Autor: sid

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