Keine Frage: Die Verpflichtung von Marcel Stenzel hat die Konkurrenz in der Westfalenliga 2 aufhorchen lassen.

FC Brünninghausen

Mallorca wird kein Hindernis

10. Februar 2016, 10:26 Uhr
Foto: Michael Ketzer

Foto: Michael Ketzer

Keine Frage: Die Verpflichtung von Marcel Stenzel hat die Konkurrenz in der Westfalenliga 2 aufhorchen lassen.

Den Mittelfeldspieler lotste der FC Brünninghausen von Rot-Weiß Oberhausen nach Dortmund. Dort wird er künftig das zentrale Mittelfeld des Tabellendritten verstärken.

Der 23-Jährige muss wegen seines Studiums kürzer treten, daher bot sich an, dass der FCB seinen Kader für das Rennen um die vorderen Plätze in der Liga noch einmal aufstocken wollte. „Wir wollen ihm die Möglichkeit geben, trotz des Rückschritts weiterhin ambitioniert Fußball zu spielen“, freut sich sein neuer Trainer Alex Gocke über den Transfer-Coup.

Der kam nach der Vorbereitung auf die knüppelharte Rückserie wie gerufen. Schließlich fallen mit Alexander Enke (Schambeinentzündung) und Danilo Labarile (Teilriss des Innenbandes) sowie die Langzeitverletzten Lukas Kamrath und Dominik Lipki weitere Leistungsträger aus. Lipki steht derweil wieder auf dem Platz und wird an die Mannschaft herangeführt. „So hat jede Mannschaft ihre Geschichte zu erzählen“, weiß Trainer Gocke, dass die von der nicht-optimalen Vorbereitung jeder seiner Trainer-Kollegen kennt.

Mit einer Ausnahme vielleicht: „Bei Kaan-Marienborn läuft es richtig gut“, behält der Linienchef den enteilten Spitzenreiter immer noch im Augenwinkel, wenngleich er Platz zwei für realistischer hält. „Mit Iserlohn können wir uns sportlich auch messen“, weiß er. Der Rang hinter dem Liga-Primus könnte – wie bereits in der vergangenen Saison – zur Teilnahme an der Aufstiegs-Regelation zur Oberliga qualifizieren. Beim FCB ist das nur bedingt ein Thema, vorbereitet sind sie aber schon. „Wir fliegen ohnehin erst eine Woche nach Saisonende nach Mallorca“, sagt Gocke mit einem Augenzwinkern.

Derweil hat sich beim ambitionierten Westfalenligisten personell etwas getan. Dominik Lipki, der die C-Junioren des Vereins trainiert, wurde als hauptamtlicher Sportdirektor an den Verein gebunden. Mit dem ambitionierten Ziel, die Jugendarbeit des Vereins mit einem umfangreichen Konzept konkurrenzfähig zu machen. Denn in diesem Bereich hinkt der FCB noch etwas hinterher.

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren