Zum Jahresabschluss haben sich der Tabellenvorletzte FC Kray und der SC Verl in der Regionalliga West nach einem intensiven Spiel mit 1:1(0:0)-Unentschieden getrennt.

Kray - Verl

Die Stimmen der Trainer

Miguel Thomé
12. Dezember 2015, 17:50 Uhr
Foto: Ketzer

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Zum Jahresabschluss haben sich der Tabellenvorletzte FC Kray und der SC Verl in der Regionalliga West nach einem intensiven Spiel mit 1:1(0:0)-Unentschieden getrennt.

Nach torlosen ersten 45 Minuten im selbsternannten Abstiegsendspiel für den FC Kray kassierten die Hausherren nach einem Konter das 0:1 durch Nico Hecker in der 58. Spielminute. Zwar kämpften sich die Essener heran, doch mehr als der Ausgleich durch Emre Yesilova (64.) sollte trotz einiger Chancen nicht mehr gelingen. Nach der Punkteteilung treten beide Teams in der Tabelle auf der Stelle.

Die Stimmen der beiden Trainer nach dem Spiel:

Andreas Golombek, SC Verl:
"Wir wussten, dass es auswärts in Essen nicht einfach werden würde. Man hat gesehen, dass das Spiel ein Anker für Kray werden sollte, ein Endspiel um den Klassenerhalt. Die erste Halbzeit ergab auf beiden Seiten kaum Chancen, es war viel Hin und Her, es war viel Druck dabei. Das 1:0 haben wir uns stark herausgespielt, danach hatten wir eine richtig gute Phase mit vielen Chancen, von denen wir keine genutzt haben. Dann kommt mit Eric Yakhem ein schneller Spieler und wir laufen nach einem eigenen Freistoß in einen Konter, darüber müssen wir sprechen. Das war ein tolles Tor, aber dumm von uns. Für den FC Kray wird es nicht einfach in der Rückrunde, wenn man sich die Tabelle anguckt, aber ich drücke die Daumen."

Stefan Blank, FC Kray:
"Wir sind gut rein gekommen mit der Chance für Kevin Steuke nach zehn Minuten. Doch dann haben wir bis zur 70. Minute aufgehört, den SC Verl vernünftig anzulaufen. Verl hatte viele Chancen auf dem Fuß und folgerichtig das 1:0 erzielt. Doch sie haben den Sack nicht zugemacht und wir haben uns nach den Einwechslungen so gut verkauft wie in den letzten Wochen. Mit dem Punkt müssen wir leben. Die 60 Minuten zwischen der zehnten Minute und der 70. Minute waren einfach nicht gut, das habe ich den Spielern auch so gesagt. In der Rückrunde werden wir kämpfen bis zum letzten Tropfen. Wir haben eine Chance, wenn so wie in den letzten 20 Minuten gespielt wird."

Den Liveticker zum Nachlesen finden Sie hier:

Autor: Miguel Thomé

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