Das Regionalliga-Derby zwischen RWO und RWE steht unter anderen Vorzeichen als zu Beginn der Saison. Die Kleeblätter sind der Favorit. Wird es eine klare Sache für RWO?

Pro und Contra zum Derby

"RWE hat keine Chance"

Martin Herms
13. November 2015, 10:09 Uhr
Foto: Ketzer

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Das Regionalliga-Derby zwischen RWO und RWE steht unter anderen Vorzeichen als zu Beginn der Saison. Die Kleeblätter sind der Favorit. Wird es eine klare Sache für RWO?

Pro (von Martin Herms):
RWO ist nach der Pleite gegen den FC Kray aufgewacht und hat der Liga – mit Ausnahme einer schwachen Halbzeit in Wattenscheid – seinen Stempel aufgedrückt. Keine Mannschaft trat zuletzt so dominant wie die Kleeblätter auf, die mit den beiden souveränen Siegen gegen Gladbach II und Lotte ohnehin für ein dickes Ausrufezeichen gesorgt haben. RWO hat eine perfekte Mischung aus starken Einzelkönnern und jungen Hoffnungsträgern wie Raphael Steinmetz, die sich aufgrund ihrer Herkunft und der Nähe zu den Fans größter Beliebtheit erfreuen. In dieser Verfassung sind die Oberhausener ein ernsthafter Titelkandidat.

Davon ist der Rivale aus Essen nach einem erneuten Umbruch im Sommer noch weit entfernt. Speziell die schwachen Resultate gegen die Topklubs haben unterstrichen, dass RWE nicht mehr als Mittelmaß ist. Bestätigt RWO die Leistung der letzten Wochen, hat der Nachbar aus Essen keine Chance.

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Contra (von Tim Müller):
In der Tat hat sich das Bild gewandelt. In den vergangenen drei Jahren war Rot-Weiss Essen meist leichter Favorit im Duell mit den Oberhausenern. Diese Saison läuft bei der Elf von der Hafenstraße vieles aber noch nicht so, wie es sich die Verantwortlichen erhofft haben. RWE liegt sieben Punkte hinter den Oberhausenern und geht als
Außenseiter in die Partie. Doch einfach wird es deswegen noch lange
nicht für RWO. Die Mannschaft von Jan Siewert hat gerade erst einen Derbysieg gegen Schalke II eingefahren und dabei eine der besten Saisonleistungen gezeigt.

Nachdem Quertreiber Kevin Behrens aussortiert und Solokünstler Cebio Soukou auf die Bank beordert wurde, präsentierte sich Rot-Weiss als mannschaftlich geschlossene Einheit auf dem Platz. Tritt RWE so im Stadion Niederrhein auf, werden es die Gastgeber schwer haben.

Autor: Martin Herms

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