Die Erinnerung ist noch frisch. Das Spiel in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen Fortuna Düsseldorf hat in Essen alle nachhaltig beeindruckt.

RWE

Siewert rotiert gegen Mülheim

19. August 2015, 14:38 Uhr
Foto: Deutzmann

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Die Erinnerung ist noch frisch. Das Spiel in der 1. Runde des DFB-Pokals gegen Fortuna Düsseldorf hat in Essen alle nachhaltig beeindruckt.

Volles Haus, gute Stimmung und ein starkes Spiel der Gastgeber. Das wollen sie in Essen in einem Jahr wieder erleben – dann am liebsten mit positivem Ausgang. „Das Ziel ist es, wieder die 1. Runde des DFB-Pokals zu erreichen“, sagt RWE-Trainer Jan Siewert, der am Samstag mit seiner Mannschaft einen neuen Anlauf in diese Richtung unternimmt. Der Mülheimer SV ist der erste Gegner, den es auf dem Weg dorthin aus dem Weg zu räumen gilt. Am 22. August um 14 Uhr wird die Partie im Ruhrstadion angepfiffen.

Auf dem Platz wird dann eine rot-weisse Mannschaft stehen, die ein ganz anderes Gesicht hat, als noch am vergangenen Wochenende. Siewert hatte gegen Rödinghausen auf die gleiche Elf gesetzt, die gegen Düsseldorf überzeugte. In der Liga hat das Team allerdings nicht an die Leistung aus dem Pokal anknüpfen können. Gegen Mülheim bekommen nun andere die Chance: „Es werden Spieler zum Einsatz kommen, die zuletzt wenig Spielpraxis hatten“, erklärt Siewert.

Eine personelle Änderung hat der Coach bereits öffentlich gemacht. Im Tor wird diesmal wieder Niclas Heimann stehen. Der Keeper ist als Nummer eins in die Saison gestartet, musste dann aber schon im DFB-Pokal Platz für Robin Heller machen. Der Neuzugang blieb auch gegen Rödinghausen zwischen den Pfosten. Eine Garantie auf weitere Einsätze gibt es von Siewert aber nicht. Wer im nächsten Ligaspiel gegen Erndtebrück den Kasten sauber halten soll, verrät der Trainer nicht. „Wir haben drei gute Torhüter“, betont er lediglich. So weit, so wenig aufschlussreich.

Wer auch immer am Samstag und in den folgenden Spielen aufläuft, es ist klar, dass sich endlich Erfolgserlebnisse einstellen müssen. Das ist auch Siewert bewusst, der sein Team aber in Schutz nimmt. „Die Moral stimmt, die Jungs wollen“, sagt der 32-Jährige und ergänzt: „Wir müssen das, was wir uns im Training erarbeiten, endlich auch im Spiel umsetzen.“

Mit dem Bezirksligisten aus Mülheim kommt nun vielleicht der passende Gegner für RWE, um sich freizuschwimmen. Damit es endlich auch in der Liga läuft...

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