Das ging schnell. Kurz nachdem Jiri Homola den Verantwortlichen bei Westfalia Rhynern mitgeteilt hatte, dass er den Verein verlassen wird, haben sie schon gleich den Nachfolger des Tschechen präsentiert. Alexander Schiller wechselt vom SC Wiedenbrück in den Hammer Süden. Der Stürmer war auch bei seinem früheren Club FC Gütersloh auf der Wunschliste und will bei der Truppe von Spielertrainer Uwe Grauer helfen, den Aufstieg in die Oberliga zu packen.

Westfalia Rhynern: Schiller soll Homola ersetzen

Tscheche nach Wiedenbrück?

hb
19. Juli 2007, 16:20 Uhr

Das ging schnell. Kurz nachdem Jiri Homola den Verantwortlichen bei Westfalia Rhynern mitgeteilt hatte, dass er den Verein verlassen wird, haben sie schon gleich den Nachfolger des Tschechen präsentiert. Alexander Schiller wechselt vom SC Wiedenbrück in den Hammer Süden. Der Stürmer war auch bei seinem früheren Club FC Gütersloh auf der Wunschliste und will bei der Truppe von Spielertrainer Uwe Grauer helfen, den Aufstieg in die Oberliga zu packen.

"Das ist unser Ziel, auch wenn die Liga in der kommenden Saison sicher noch ausgeglichener als zuvor ist", erwartet Rhynerns Sportlicher Leiter Andreas Kersting eine schwere Serie.

Homola mochte nicht mehr so lange warten, höherklassig zu spielen und steht vor einem Engagement beim bisherigen Konkurrenten SC Wiedenbrück. Der Ex-Profi setzt mit 32 Jahren noch einmal ganz auf die Karte Fußball, nachdem er in Rhynern die gewohnte Belastung und den harten Konkurrenzkampf vermisst hatte. "Ich habe wieder großen Spaß am Fußball und spüre richtig Feuer in mir", nickt Homola, der noch drei, vier Jahre spielen möchte, "möglichst bei einem Oberligisten mit Ambitionen nach oben oder in der Regionalliga". Nebenbei hat der mit Freundin Sakura, einer Deutsch-Japanerin, in Witten wohnende Offensive im SportCentrum Kamen-Kaiserau seinen Trainer-B-Schein absolviert. "Nach der aktiven Zeit würde ich gerne weiter etwas im Fußball machen, vielleicht als Coach oder Scout arbeiten", überlegt Homola, der vor einem Jahr vom Chemnitzer FC nach Rhynern wechselte.

Derweil hofft man bei der Westfalia, dass die Weggänge der Stammspieler Homola, Kodjo Asante Animpong (beide noch Ziel unbekannt) und Danilo (RW Ahlen) kompensiert werden können. "Wir haben die richtige Mischung aus erfahrenen Leuten und jungen Spielern wie Florian Stahr, Ralph Jonca oder Alex Thiele, die nun ein Jahr in der Verbandsliga auf dem Buckel haben und mehr in die Verantwortung genommen werden sollen", berichtet Kersting.

Autor: hb

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