TC Freisenbruch

B-Ligist will unter die "Top 100" Deutschlands

Krystian Wozniak
18. Juli 2015, 12:48 Uhr
Foto: TC Freisenbruch

Foto: TC Freisenbruch

"Wir wollen oben mitmischen", "wir wollen einen einstelligen Tabellenplatz", oder "wir wollen die Klasse halten", so lauten sehr häufig die Zielsetzungen der Klubs.

Der TC Freisenbruch geht vor der Spielzeit 2015/16 einen anderen Weg. Der Essener B-Ligist hat sich den Sprung in die "Top 100" auf die Fahne geschrieben. Und zwar die Top 100 Fußballkubs mit den meisten Likes bei facebook. "Ja, das ist unser Ziel. Wir wollten mal verrückt sein. Deshalb haben wir diese Kampagne gestartet. Wir haben bei 387 Likes angefangen und sind mittlerweile bei rund 500. Bis zu unserem Ziel ist es aber noch ein langer Weg", erläutert Ingo Elosge, Trainer der Ersten der Freisenbrucher.

Denn um in die Top 100 vorzustoßen, benötigt Freisenbruch aktuell 3700 Likes (Stand 15. Juli). Derzeit belegen Wattenscheid 09 (3698 Likes), die SF Lotte (3562 Likes) und der Bahlinger SC (3513 Likes) die Plätze 98 bis 100.

In der Vergangenheit versuchte unter anderem der Dortmunder Kreisligist SSV Hacheney mit einer Sendung im TV - "Helden der Kreisklasse" - auf sich aufmerksam zu machen. Doch ein Vorbild ist der SSV für den TCF nicht. "Nein. Wir wurden schon mehrfach darauf angesprochen. Aber wir machen unser eigenes Ding und das ist der Angriff auf die "Top 100" auf Facebook", betont Elosge.

Durch viele "Likes" und eine gute Betreuung der eigenen Facebook-Präsenz erhoffen sich die Freisenbrucher natürlich auch aus sportlicher Sicht einiges. "Wir sind B-Ligist. Da müssen wir uns nichts vormachen, dass es sehr schwer ist junge und gute Spieler hierhin zu bekommen. Je mehr Fans wir auf Facebook haben, desto einfacher könnte es sein, den ein oder anderen doch für den TC Freisenbruch zu begeistern", erklärt Elosge, der in der kommenden B-Liga-Saison eine Verbesserung der Vorjahresplatzierung (Rang sieben) anvisiert.

Immerhin besitzt das altehrwürdige Waldstadion im Bergmannsbusch ein schlagkräftiges Argument für talentierte Fußballer. "Wir haben zwar keinen Kunstrasen, dafür aber ein sehr gutes WLAN-Netz. Für die Jugend von heute dürfte dies kein schlechtes Argument sein", sagt Elosge mit einem Augenzwinkern.

Autor: Krystian Wozniak

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