Er weiß genau, wann er etwas sagt und wann er lieber schweigt. Unüberlegte Äußerungen wird man von Felix Schröter nicht hören.

Schalke-Talent Schröter

Stille Wasser sind tief

14. Juli 2015, 10:27 Uhr
Foto: Ben Neumann

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Er weiß genau, wann er etwas sagt und wann er lieber schweigt. Unüberlegte Äußerungen wird man von Felix Schröter nicht hören.

Aber stille Wasser sind tief. Mit 27 Treffern wurde Schalkes Angriffs-Talent in der abgelaufenen U19-Bundesliga-Saison Torschützenkönig - gemeinsam mit Leverkusens Marc Brasnic.

Nach dem tollen letzten Junioren-Jahr war klar, dass er die Sommer-Vorbereitung mit den Profis mitmachen darf, sein Seniorenvertrag gilt aber für die U23-Mannschaft. Weitere Gespräche über Schröters Zukunft könnten aber schon in Kürze folgen. "Natürlich würde ich mich am liebsten bei Schalke durchsetzen", erklärt der 19-Jährige - und meint natürlich auf Sicht auch die Profimannschaft.

Das wäre ein Weg, den man einschlagen könnte
Schröter lässt sich auch verleihen

Eine Ausleihe ist aber auch denkbar. "Das wäre ein Weg, den man einschlagen könnte", erläutert der gebürtige Ulmer. "Wenn ich nicht so viel Spielpraxis bekommen kann, dann wäre es sinnvoll, sich mit einem anderen Verein aus der ersten oder zweiten Liga zu beschäftigen."

Namensvetter Felix Platte hingegen hat den Sprung zu den "Großen" schon geschafft und einen Profi-Vertrag bekommen. Interessant ist, wie Sturmstar Klaas-Jan Huntelaar die gute Nachwuchsarbeit in der Schalker Knappenschmiede kommentierte: "Das ist auch gut für den Verein, weil die Spieler für gutes Geld verkauft werden können." Klingt ganz so, als hätte der Niederländer durchaus Respekt vor der jungen Konkurrenz aus dem eigenen Stall. Und neben Plattes Name ist auch der von Schröter da zu nennen. Auch wenn er ein Typ ist, der selber lieber Tore sprechen lässt.

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