Welch eine Nachricht! Der FC Schalke sagt Trainerkandidat Marc Wilmots ab. André Breitenreiter gilt nun als aussichtsreicher Kandidat auf den Trainerposten des Bundesligisten.

Trainersuche

Schalke sagt Wilmots ab!

Peter Müller
12. Juni 2015, 15:29 Uhr
Foto: firo

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Welch eine Nachricht! Der FC Schalke sagt Trainerkandidat Marc Wilmots ab. André Breitenreiter gilt nun als aussichtsreicher Kandidat auf den Trainerposten des Bundesligisten.

Überraschende Wende bei der Trainersuche des FC Schalke 04: Nach Informationen der WAZ-Redaktion hat der Bundesligist dem seit der Trennung von Roberto Di Matteo als Top-Kandidat gehandelten Marc Wilmots am Freitag eine Absage erteilt. Es gab Verhandlungsgespräche mit dem früheren Schalker Vorzeigeprofi und heutigen Trainer der belgischen Nationalmannschaft, nach denen die Schalker entschieden, auf eine Verpflichtung des Belgiers zu verzichten.

Es ist davon auszugehen, dass einer Einigung die kolportierten Forderungen von Wilmots im Wege standen. Neben der Ablöse an den belgischen Verband in Höhe von zwei Millionen Euro soll es um vier Millionen Euro Jahresgehalt bei einem Dreijahresvertrag gegangen sein. Außerdem wollte Wilmots sein Trainerteam mit nach Gelsenkirchen bringen.

Nach der Absage des Augsburgers Markus Weinzierl , den die Schalker aufgrund seiner nachgewiesenen Erfolge sehr gerne geholt hätten, gilt nun André Breitenreiter als aussichtsreicher Kandidat auf den Trainerposten des Bundesligisten. Nach WAZ-Informationen hat sich Schalkes Manager Horst Heldt in einem Düsseldorfer Hotel zu Verhandlungen mit dem Trainer des SC Paderborn getroffen.

Breitenreiter mit guter Arbeit bei Paderborn

Der 41-Jährige genießt trotz des Bundesliga-Abstiegs der Ostwestfalen in der Branche einen guten Ruf, denn er hat die mit wenig Finanzkraft ausgestatteten Paderborner nicht nur überraschend in die Bundesliga geführt, sondern dort mit seinem krassen Außenseiter-Team einen guten Eindruck hinterlassen. Erst gegen Ende der Saison reichte das Durchhaltevermögen der Paderborner dann doch nicht mehr. In Schalke kassierten sie eine äußert unglückliche 0:1-Niederlage, obwohl sie die bessere Mannschaft waren.

André Breitenreiter hat sich bisher nicht zu seiner Zukunft geäußert. Er besitzt in seinem noch ein Jahr laufenden Vertrag eine Ausstiegsklausel.

Autor: Peter Müller

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