Erstmals seit acht Jahren hat sich eine deutsche U 17 Junioren-Nationalmannschaft wieder für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes kam nach dem Vorrunden-Aus bei der EM in Belgien zu einem 3:2 (1:2)-Erfolg über die Niederlande und schloss das Turnier auf Rang fünf ab. Damit löste die Mannschaft von Trainer Paul Schomann das Ticket für die WM ab Mitte August in Südkorea.

U17-Junioren schaffen direkte WM-Qualifikation

3:2-Erfolg über die Niederlande

seeg1
10. Mai 2007, 19:53 Uhr

Erstmals seit acht Jahren hat sich eine deutsche U 17 Junioren-Nationalmannschaft wieder für die Weltmeisterschaft qualifiziert. Die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes kam nach dem Vorrunden-Aus bei der EM in Belgien zu einem 3:2 (1:2)-Erfolg über die Niederlande und schloss das Turnier auf Rang fünf ab. Damit löste die Mannschaft von Trainer Paul Schomann das Ticket für die WM ab Mitte August in Südkorea.

Der zur Pause eingewechselte "Joker" Richard Sukuta-Pasu von Bayer Leverkusen erzielte vier Minuten vor dem Abpfiff mit seinem zweiten Tor den entscheidenden Treffer für den deutschen Nachwuchs. Zuvor hatten Ausnahmetalent Toni Kroos von Rekordmeister Bayern München die vorübergehende 1:0-Führung (18.) und Sukuta-Pasu (61.) nach einem "Oranje"-Doppelschlag der Niederländer den 2:2-Ausgleich erzielt.

In der Vorrunde war die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), die in Belgien ursprünglich den ersten Junioren-Titel für den DFB seit 1992 gewinnen sollte, aufgrund des direkten Vergleichs gegenüber Frankreich ausgeschieden.
Vor rund 1000 Zuschauern begannen die DFB-Talente sehr konzentriert und machten den Niederländern mit einer kompakten Deckung das Leben schwer. Zudem hatte die Schomann-Elf in den ersten 20 Minuten die klar besseren Chancen und ging demnach auch verdient in Führung: Nach einem Doppelpass mit Sascha Bigalke erzielte Kroos mit einem platzierten Rechtsschuss von der Strafraumgrenze seinen dritten EM-Treffer. Nach einer halben Stunde schlichen sich jedoch Unkonzentriertheiten im Spiel der Deutschen ein, die von den Niederländern eiskalt zur zwischenzeitlichen Wende genutzt wurden.

Nach der Pause verstärkten die deutschen Junioren vor den Augen von DFB-Sportdirektor Matthias Sammer den Druck. Vor allem Sukuta-Pasu sorgte nach seiner Einwechelung für Belebung im Offensivspiel und drehte die Partie. Zunächst verwertete er einen Pass von Henning Sauerbier mit dem Fuß und danach eine Kroos-Flanke mit dem Kopf.

Autor: seeg1

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