TuRa und GSV Moers im Gleichschritt! Verliert oder gewinnt der eine, zieht der andere nach – und TuRa legt wieder am Samstag gegen Adler Osterfeld vor. Ralf Kessen, Linienchef der TuRa: „Wir können uns keine Unzulänglichkeiten mehr leisten, dafür steht zu viel auf dem Spiel.“ Ähnlich das Bild in der Grafenstadt. „Langsam werden die Vorstände ungeduldig, was man ja auch verstehen kann, denn beide Teams hätten sich schon etwas absetzen können – auch voneinander“, bilanziert Siggi Sonntag, Trainer des GSV, „trotzdem müssen wir weiter auf ein Straucheln der Duisburger warten und gegen Möllen gewinnen.“

Landesliga 3 NR: 22. Spieltag: Expertentipp von Jörg Kessen (Trainer Duisburger SV 1900)

„Eine kleine Wundertüte voller Überraschungen“

ag
23. März 2007, 15:57 Uhr

TuRa und GSV Moers im Gleichschritt! Verliert oder gewinnt der eine, zieht der andere nach – und TuRa legt wieder am Samstag gegen Adler Osterfeld vor. Ralf Kessen, Linienchef der TuRa: „Wir können uns keine Unzulänglichkeiten mehr leisten, dafür steht zu viel auf dem Spiel.“ Ähnlich das Bild in der Grafenstadt. „Langsam werden die Vorstände ungeduldig, was man ja auch verstehen kann, denn beide Teams hätten sich schon etwas absetzen können – auch voneinander“, bilanziert Siggi Sonntag, Trainer des GSV, „trotzdem müssen wir weiter auf ein Straucheln der Duisburger warten und gegen Möllen gewinnen.“

Da hat sein Gegenüber aber auch noch ein Wörtchen mitzureden. „Moers wird gegen uns mindestens 120 Prozent geben müssen, um uns zu schlagen. Wir werden uns nicht hinten reinstellen. Trotzdem sind wir gewarnt. Der GSV kann auch in Unterzahl gewinnen, was sie ja gegen Hiesfeld eindrucksvoll bewiesen haben“, erklärt Karl-Heinz Höfer, Coach von Glückauf.

Arminia Klosterhardt muss in Fichte Lintfort ran. „Im Prinzip sind die so eine kleine Wundertüte voller Überraschungen, wie wir – da weiß man nie, was da rauskommt. Aber wir haben auch noch nie gegen Fichte gewonnen und noch kein Tor gegen die Lintforter geschossen – und auch erst eins kassiert“, weiß Achim Meyer noch nicht so ganz, was ihn erwartet. Der Nachbar aus Sterkrade erwartet den TuB Bocholt – ein Match im Kampf um einen akzeptablen einstelligen Tabellenplatz. Galatasaray Mülheim setzt mit Trainer Sakis Papachristos auf deutsche Tugenden. „Wir dürfen das Kämpfen nicht vergessen, schön zu spielen reicht nicht“, fordert der Grieche und hofft auf ein bisschen mehrt Glück als in den letzten Partien im Sechs-Punkte-Spiel gegen Mitabstiegskonkurrent Olympia Bocholt.

Um Punkte zum Verbleib in der Liga geht es auch in Hiesfeld. Der TV Jahn erwartet den DSV 1900. „Bei denen geht es um alles, die brauchen jeden Sieg“, mahnt Jörg Kessen zur Vorsicht, „und wir sind in der komfortablen Position, dass wir mit einem Sieg weiter obern dranbleiben können.“

Den 22. Spieltag tippt Jörg Kessen

Autor: ag

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