ERKENSCHWICK: Pannenbecker fühlt mit Mustroph

"Schade für Herne"

04. März 2007, 12:37 Uhr

"Ich gehe davon aus, dass wir spielen werden", hatte Michael Pannenbecker bis Samstag Abend noch keine Nachricht einer Spielabsage auf dem Tisch. Für Aufsehen sorgt auch am "Stimberg" die Nachricht von Westfalia Herne.

"Mich überrascht es, da der Lizenzantrag groß angekündigt war", ist der Sportliche Leiter der Spielvereinigung verwundert und zeigt Mitgefühl: "Aber ich weiß nicht, warum die Entscheidung so gefallen ist. Für die Mannschaft und Trainer Frank Schulz ist es nur unheimlich schade. Es tut mir noch mehr für Mirko Mustroph leid, denn die sportliche Perspektive, die er als Grund für seinen Wechsel angeführt hat, scheint nicht die zu sein, die sie ihm genannt haben."

Derweil sind auch die Aussichten auf einen möglichen Dreier heute gegen Schalke II geschrumpft, da die Königsblauen auf die Dienste der Erstliga-Youngster Christian Erwig, Timo Kunert und Markus Heppke von zurückgreifen werden. "Das wird durch diese Jungs natürlich schwerer für uns", gibt Pannenbecker zu bedenken. Doch der Funktionär schiebt kämpferisch nach: "Wir haben dort noch nie etwas geholt, das muss sich ändern.

Außerdem hat unser größter Konkurrent, Emsdetten, in Münster verloren, so dass wir beruhigter ins Match gehen können. Mit einem Punkt wären wir hoch zufrieden." Ob Lasse-Fischer Riepe (Verdacht auf Muskelfaserriss) und Sven-Ole Lemke (muskuläre Probleme) dabei sein werden, ist noch fraglich. "Aber Philipp Kasperidus und Dawid Sawatzki könnten die beiden adäquat ersetzen", legt sich Pannenbecker fest und ballt die Faust: "Wir haben genügend Selbstvertrauen und werden uns nicht kampflos ergeben, nur weil ein paar Profis dabei sind."

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren