Im Gleichschritt, marsch! Taktgeber Hagen bestimmt das Tempo, Herne und Oestrich ziehen unbeeindruckt mit.

SSV HAGEN: "Hab' einen am Helm"

13. November 2004, 12:39 Uhr

Im Gleichschritt, marsch! Taktgeber Hagen bestimmt das Tempo, Herne und Oestrich ziehen unbeeindruckt mit. "Ein Ausrutscher und wir sind ruckzuck Dritter", weiß SSV-Spieler-Trainer Christian Hampel die brisante Situation einzuschätzen.

Im Gleichschritt, marsch! Taktgeber Hagen bestimmt das Tempo, Herne und Oestrich ziehen unbeeindruckt mit. "Ein Ausrutscher und wir sind ruckzuck Dritter", weiß SSV-Spieler-Trainer Christian Hampel die brisante Situation einzuschätzen.
Aber der Hagener Motor läuft momentan wie ein Schweizer Uhrwerk. Lediglich um die Höhe des Sieges braucht man sich am "Ischelandstadion" Gedanken machen. "So einfach ist es nicht", will Hampel trotz des 5:0-Sieges über Sodingen nichts von einer Vorherrschaft wissen. "Der SV hat es uns schön leicht gemacht. Für mich ist wichtig, dass wir endlich auch zu Null gespielt haben und das Team hervorragend kämpft."

Und auch Ausfälle kompensieren kann. Denn kurzfristig musste Hampel auf seinen torgefährlichen Regisseur Fabio de Souza verzichten. "Er gehört zu unseren besten Akteuren. Ich habe dann unseren kleinen Wurm Sheris Bitendere rein geworfen, der eine überragende Partie ablieferte. Jetzt habe ich die Qual der Wahl."
Denn neben de Souza, Bitendere ist auch Kapitän Marco Schott für die zentrale Mittelfeld-Position vorgesehen. Hampel gibt dem Trio für die neue Aufgabe dennoch grünes Licht: "Wenn ich alle drei bringe, muss ich zwar das System umstellen, kann mir diese Variante gut vorstellen."

Denn am Sonntag muss Hagen bei der SG Herten-Langenbochum ran. "Vor denen habe ich viel Respekt", versteht Hampel die schlechte Startphase der Elf von Coach Holger Floßbach nicht: "Ein Remis können wir uns nicht erlauben, weil uns Herne und Oestrich im Nacken hängen", will der Ex-Lüner erneut die Vorbild-Funktion übernehmen. "Wenn ich etwas von meinen Leuten fordere, muss ich es ihnen auch vorleben", ist das Konzept bislang vollends aufgegangen. "Ansonsten denken meine Jungs doch, ich hab' einen am Helm."

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