Die Situation von Jakub Blaszczykowski hat sich binnen weniger Wochen stark verändert. Im Herbst wollte

Borussia Dortmund

Russen sollen an "Kuba" dran sein

Krystian Wozniak
03. Februar 2012, 11:13 Uhr

Die Situation von Jakub Blaszczykowski hat sich binnen weniger Wochen stark verändert. Im Herbst wollte "Kuba" den BVB noch verlassen. Nun ist alles anders.

Mittlerweile ist der Kapitän der polnischen Nationalmannschaft nicht mehr Dauerreservist, sondern Leistungsträger. Seine starken Vorstellungen haben anscheinend auch bei russischen Vertretern Eindruck hinterlassen. Nach Informationen des populären und sehr angesehenen polnischen Sportjournalisten Roman Kolton soll Zenit St. Petersburg an den Diensten des 26-jährigen Mittelfeldakteurs interessiert sein. "Für den Kapitän unserer Nationalmannschaft schien das Interesse unrealistisch zu sein, bis die Russen ein konkretes Angebot an den BVB gesandt haben. Im ersten Schreiben haben sie sechs Millionen Euro geboten. Wenn der deutsche Meister für Verhandlungen bereitet gewesen wäre, hätten sie sicherlich das Angebot erhöht", schreibt Kolton in seinem Blog auf "www.interia.pl".

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Ein Wechsel Kubas kommt für Borussia Dortmund jedoch nicht in Frage. Zuletzt wurde gar über eine vorzeitige Vertragsverlängerung über den 30. Juni 2013 hinaus spekuliert. So schnell kann es im Fußball gehen. Im Herbst hatte "Kuba" noch große Wechselgedanken (RS berichtete ausführlich) gehegt, nun ist er ein fester Bestandteil der Klopp-Truppe. Der Pole profitiert aktuell auch von der Verletzung des Dortmunder Jungstars Mario Götze. Das Riesentalent wird bis zu acht Wochen ausfallen. In dieser Zeit kann Blaszczykowski zeigen, dass er unverzichtbar ist. Dann würde Jürgen Klopp sicherlich sowohl für Götze, als auch "Kuba" einen Platz in der Startelf finden.

Einer, der immer an Blaszyczkowskis Stärke geglaubt hat, ist Polens Nationaltrainer Franciszek Smuda. Dieser betonte immer wieder, dass sein Kapitän zu große Qualitäten hat, um dauerhaft auf der Bank zu sitzen. Ganz Unrecht hatte der Trainerfuchs wohl nicht...

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Autor: Krystian Wozniak

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