Ab Samstag ist der große Fußball wieder für ein langes Wochenende in Ennepetal zu Gast. Die 38. Auflage des SPAX-Cups hält internationale Hochkaräter bereit.

SPAX-Cup: Stars kommen

"In Deutschland die Nummer Eins"

09. Juni 2011, 14:07 Uhr

Ab Samstag ist der große Fußball wieder für ein langes Wochenende in Ennepetal zu Gast. Die 38. Auflage des SPAX-Cups hält internationale Hochkaräter bereit.

Neben den Lokalhelden vom TuS und den große Nachbarn Dortmund und Schalke geben sich unter anderem Botafogo aus Brasilien, der FC Porto und Twente Enschede die Klinke in die Hand.

„Die Qualität ist in diesem Jahr sehr hoch“, betont Turnierleiter Stephan Kirsch. Schließlich werden die Teams anders als in den Vorjahren komplett mit ihren Nationalspielern anreisen, da für diesen Zeitraum keine U-Länderspiele geplant sind. So wird allein Porto mit drei U19-, acht U18- und einem U17-Nationalspieler kommen. „Wir werden sicherlich sehr, sehr hochklassigen Jugendfußball sehen“, kündigt Kirsch an.

Das soll übrigens nicht nur für die prominenten Gäste gelten, sondern auch für die Hausherren. Der TuS Ennepetal ist in einer Gruppe mit Schalke, Porto und Enschede zwar der krasse Außenseiter. Doch Trainer Christian Hagemann gibt sich optimistisch: „Wir wollen uns so verkaufen wie im letzten Jahr. Vielleicht mit einem Tor oder einem Punktgewinn.“

Ein Selbstläufer dürfte das nicht werden, zumal man laut Hagemann „die schwerere Gruppe erwischt“ habe. Doch selbst wenn das Unterfangen Punktgewinn nicht erreicht werden sollte, werden die TuS-Kicker ein echtes Highlight erleben: Bis zu 15.000 Zuschauer werden an den drei Tagen ins Bremenstadion pilgern, und mit Sicherheit werden sie gegen den einen oder anderen künftigen Profi antreten. Schließlich begannen schon Stars wie Andrej Schewtschenko, David Beckham, Fernando Torres, Jürgen Klinsmann, Jens Lehmann und Stefan Effenberg ihre Karriere in Ennepetal.

Und eines ist jetzt schon klar, wie Kirsch betont: "Der SPAX-Cup ist in Deutschland zusammen mit dem Ruhr Cup die Nummer Eins. Und wir brauchen auch den europaweiten Vergleich nicht scheuen.“

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