In der Regionalliga Nord hat sich Preußen Münster mit einem 2:0 beim Hamburger SV II zurückgemeldet und befreite sich so wieder von einem Abstiegsrang. Im zweiten Sonntagsmatch siegte Werder Bremen gegen Hertha BSC.

Kämpferische Preußen siegen auswärts, RWO und SGW auf Abstiegsrängen

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02. April 2006, 16:11 Uhr

In der Regionalliga Nord hat sich Preußen Münster mit einem 2:0 beim Hamburger SV II zurückgemeldet und befreite sich so wieder von einem Abstiegsrang. Im zweiten Sonntagsmatch siegte Werder Bremen gegen Hertha BSC.

In der Regionalliga Nord nimmt Traditionsverein Preußen Münster den Kampf um den Klassenerhalt an. Die Westdeutschen siegten beim Hamburger SV II mit 2:0 und entledigten sich damit vorerst ihres Abstiegsranges. Unterdessen intensiviert auch die abstiegsbedrohte Reserve des SV Werder Bremen ihre Bemühungen. Die Norddeutschen besiegten Hertha BSC Berlin II zuhause mit 2:1.

Nach 30 Spielminuten waren die Preußen in Hamburg durch Oliver Beer in Führung gegangen, bevor Dennis Probst in der zweiten Hälfte (53.) den 2:0-Endstand herstellte.

In Bremen war es Jugend-Nationalspieler Pascal Bieler (52.), der die Gäste aus der Bundeshauptstadt in Front brachte. Ein später Doppelschlag durch Sebastian Schachten (82.), der vom Elfmeterpunkt traf, und Martin Harnik (86.) drehte aber noch die Partie, somit bleiben die einst so starken Berliner der Witz der Rückrunde, in der er eine Pleite nach der anderen hagelt.

In der Tabelle macht Münster mit nun 31 Punkten einen Sprung von Rang 16 auf Position zwölf, während der HSV (29) bedrohlich nah an die Abstiegszone heranrückt. Hertha BSC ist mit 39 Zählern weiterhin Achter, Bremen (29) befindet sich trotz des Sieges noch auf einem Abstiegsrang.

Leidtragende der beiden Ergebnisse: Die Revierclubs Wattenscheid und RWO, die vor dem direkten Duell am Dienstag beide auf einen Abstiegsrang rutschten. Der Verlierer der Partie muss sich langsam aber sicher mit dem Thema Oberliga vertraut machen. Für Brisanz ist vor der bereits drei Mal abgesagten Partie somit gesorgt. RWO muss eventuell in diesem "Endspiel" auf den besten Angreifer Sead Mehic verzichten, bei dem sich am Montag entscheidet, wie schwer die Verletzung ist, die er sich am Knie zugezogen hat.

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