Zum fünften Spieltag der Regionalliga West reiste die SG Wattenscheid in die ehemalige Bundeshauptstadt. Gegen den Bonner SC setzte sich der Revierklub mit einem 1:0 (1:0)-Sieg durch.

RL West

1:0! Starker Wattenscheid-Auftritt in Bonn

Anika Haus
25. August 2018, 18:56 Uhr
Foto: Gero Helm

Foto: Gero Helm

Zum fünften Spieltag der Regionalliga West reiste die SG Wattenscheid in die ehemalige Bundeshauptstadt. Gegen den Bonner SC setzte sich der Revierklub mit einem 1:0 (1:0)-Sieg durch.

Die SG Wattenscheid 09 hat mit einem überzeugenden Auftritt im Gastspiel beim Bonner SC auf das bittere Westfalenpokal-Aus vom vergangenen Mittwoch reagiert. Unterlag der Regionalligist dort noch dem Oberliga-Neuling FC Gievenbeck (1:3), fuhr die Elf von Trainer Farat Toku zu Gast in der ehemaligen Bundeshauptstadt mit einem 1:0 (1:0)-Erfolg den zweiten Dreier der noch jungen Spielzeit ein.


Vor 566 Zuschauern hatte Cellou Diallo gleich mit der ersten Gelegenheit des Spiels für die Wattenscheider Führung und den Endstand gesorgt (8.). Bis dahin waren die Gastgeber eigentlich besser in die Partie gestartet, wie BSC-Trainer Daniel Zillken im Nachgang erklärte: “Ich finde, dass wir das bis zum 0:1 sehr ordentlich gemacht haben, danach haben wir wenig Zugriff bekommen. Da waren wir nicht aktiv genug”, sagte der 51-Jährige.

Spätestens nach dem auch für SG-Trainer Toku “glücklichen 1:0” gaben dann aber die Gäste aus  dem Ruhrgebiet den Takt vor und verpassten nach einem Pfostentreffer von Emre Yesilova (36.) sogar die Chance, die Führung vor der Pause weiter auszubauen.

SGW hält Bonner Offensivdrang stand

“Ich denke, dass wir in der ersten Halbzeit schon die aktivere Mannschaft waren und dass wir den Ball gut haben laufen lassen - so wie wir uns das vorgestellt haben”, lobte SGW-Trainer Toku seine Mannschaft auf der Pressekonferenz nach Abpfiff. “In der zweiten Hälfte wussten wir, dass Bonn mehr Druck aufbauen wird.”, führte er anschließend fort. 

Und in der Tat: Die schwarz-weiße Überlegenheit war dem Spiel in den zweiten 45 Minuten nicht mehr so deutlich
anzumerken wir zuvor. Dem großen Ganzen tat das am Ende aber keinen Abbruch: “Ich denke, dass der Sieg in Ordnung geht, weil meine Mannschaft aufopferungsvoll gekämpft und sehr viel Leidenschaft gezeigt hat”, resümierte Toku zum Ende des Tages.

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