BVB-Sportdirektor hat kein Mitleid mit Schalke

13.03.2019

Zorc

BVB-Sportdirektor hat kein Mitleid mit Schalke

Foto: firo

 BVB-Sportdirektor Michael Zorc spricht über die Krise des Reviernachbarn, Dortmunds Titelambitionen und die Zukunft von Mega-Talent Jadon Sancho.

Der eine oder andere Fan des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund wird es wahrscheinlich mit Schadenfreude zur Kenntnis nehmen, dass der ungeliebte Nachbar FC Schalke 04 in dieser Saison abgestürzt ist. Nach der Vizemeisterschaft in der Vorsaison kämpfen die Königsblauen um den Klassenerhalt. BVB-Sportdirektor Michael Zorc sagte nun im "Sport Bild"-Interview auf die Frage, ob er Mitleid mit Schalke habe: "Nein. Natürlich bekomme ich die Entwicklungen dort mit. Der Verein steht jetzt vor einer Neuordnung, und es wäre anmaßend, sie aus Dortmund zu kommentieren."


Zorc erklärt allerdings, dass er dem Revierrivalen den Verbleib in der Bundesliga wünscht: "Wichtig ist, dass sie die Klasse halten. Die Bundesliga braucht den Klub. Und wir freuen uns jede Saison auf zwei heiße Derbys."

Zorc stellt klar: BVB will Meister werden

In Dortmund sind die Ambitionen derzeit ganz andere als auf Schalke. Der BVB hat zwar die Tabellenführung an den FC Bayern München abgegeben, ist aber weiter punktgleich mit dem deutschen Rekordmeister und hat eine nur um zwei Tore schlechtere Tordifferenz. Dass man bei der Borussia noch auf den Titelgewinn hofft, gibt Zorc daher offen zu: "Wir werden alles versuchen und bis zum letzten Spieltag kämpfen, um Meister zu werden. Alles andere wäre in unserer Situation am 25. Spieltag sportlich nicht ambitioniert."


Zwar betont der 56-Jährige, dass der Titel "kein Muss" für den BVB wäre, doch gewinnen würden ihn die Schwarz-Gelben schon gerne.

Sancho auch kommende Saison Borusse

Ein Titelgewinn könnte vielleicht den einen oder anderen umworbenen Spieler motivieren, der Borussia erhalten zu bleiben. Im Fokus der großen Klubs steht natürlich in erster Linie Jadon Sancho. Der 18-jährige Engländer hat einen großen Sprung nach vorne gemacht, glänzt Woche für Woche beim BVB und ist bereits A-Nationalspieler seines Heimatlandes.

Zorc macht aber deutlich, dass er Dortmund so schnell nicht verlassen wird. "Jadon wird in der kommenden Saison für Borussia Dortmund spielen", sagt der BVB-Sportdirektor klipp und klar. Und er schickt gleich eine Botschaft an alle interessierten Klubs hinterher: "Ich bin weit davon entfernt, Jadon ein Preisschild umzuhängen. Aber ich behaupte: Sein Transfer wäre selbst für die größten Klubs der Welt zurzeit kaum zu stemmen." (tm)

Kommentieren

13.03.2019 - 17:45 - Thymian

@double2022

Alles auf den Punkt gebracht.
RS outet sich hier als Revolverblatt.

"Mögen die nächsten 12 Meisterschaften ins Ruhrgebiet gehen."

13.03.2019 - 16:06 - easybyter

@double2022
Ihr Kommentar spricht mir aus der Seele. Ich drücke den Nachbarn aus Dortmund auch die Daumen, dass sie am Ende der Saison die Nase vor den Bayern haben. Wie einfach es ist, einige Leute vor einen miesen Karren zu spannen, indem man eine Schlagzeile formuliert, sie mit einem entsprechenden Bild versieht und hofft Wirkung zu erzielen. Zorc hat sich total korrekt verhalten. Statt das nun hervorzuheben, wird versucht Stimmung zu machen. Leider ist dieses Vorgehen in den Medien schon fast üblich.

13.03.2019 - 14:37 - Ronaldo20

Wieso Arrogant das die Dortmunder und Schalker vor so einem wichtigen Spiel den Star Friesör kommen lassen ist nicht arrogant? Im Grunde sind sie alle gleich

13.03.2019 - 14:08 - asaph

Egal - Hauptsache die Arroganzen aus dem Süden werden kein Meister!
Ich drücke Liverpool und Kloppo heute alle Daumen und Zehen, daß sie die Bayern, rauskegeln. Am besten auch mit 7:0!

13.03.2019 - 13:35 - Ronaldo20

Das ist kein guter Kommentar man soll doch realistisch bleiben bin kein Fan von Bayern aber sie sind nicht von der Spitze zu holen wenn BMW jetzt einsteigt für 800 Millionen das doppelte was Audi gezahlt hatt haben wir Pariser Verhältnisse leider aber war

13.03.2019 - 13:03 - Kuk

@double2022
Super Kommentar, sehr lesenswert !

13.03.2019 - 12:58 - Spieko

double2022

Deinem Kommentar habe ich nichts hinzuzufügen.Teile deine Meinung komplett und wenn ich manchmal hier
bei RS unterwegs bin,dann kann ich nur noch mit dem Kopf schütteln...
schönen Tag..

13.03.2019 - 12:47 - double2022

Was ist das für ein Journalismus? Herr Zorc hat klar gesagt, das es anmaßend wäre, Kommentare zur Situation auf Schalke abzugeben. Das passt wohl nicht in dieses Blatt. Also sucht man ein Foto, das nichts mit dem erwähnten Titel zu tun hat, und hofft dann darauf das Anhänger von S04 darauf reagieren - was ja wohl klappt. Dieses ewige anstacheln ist ekelig. Ich soll mich als BVB-Anhänger über ein 0:7 von Schalke freuen? Gestern hat eine Manschaft aus dem Ruhrgebiet (Deutschland) gegen eine englische Mannschaft gespielt. Da gibt's nichts zu freuen. Das sich einige Flachdenker gern auf diesem Niveau bewegen - geschenkt. Ich habe es vor einigen Jahren schonmal geschrieben: Bevor dieser Verein aus dem Süden die 83. Meisterschaft und das 56. Double gewinnt, gönne ich den dem FC Schalke doch viel eher diese Meisterschaft. Die Anhänger haben es verdient! Woher ich das weiß? Es glaubt doch wohl niemand, das die Menschen in Gelsenkirchen, Bochum, Duisburg, Dortmund etc. so unterschiedlich sind. Mögen die nächsten 12 Meisterschaften ins Ruhrgebiet gehen :-)

13.03.2019 - 11:29 - Ronaldo20

Verlieren kann man Die frage ist doch wie Dortmund hatte schangsen genug um das Spiel zu drehen Schalke wehrt sich nicht und lässt sich abschlachten wie in der Liga das ist peinlich

13.03.2019 - 11:08 - luko1944

Ich habe auch kein Mitleid mit Zorc. Wie haben die gegen Tottenham gespielt.

13.03.2019 - 10:26 - Julius.Oppermann

Zorc´s fröhliches Gesicht, das man zum Artikel sieht, entstand vermutlich während des Interviews, als man auf Schalke zu sprechen kam. Er hat in der Tat kein Mitleid. Seine Gefühlsregung nennt man anders.
Und überhaupt sieht man heute in Dortmund sehr viele fröhliche Menschen herun laufen. An was das wohl liegen mag.

13.03.2019 - 09:57 - UNVEU

Sag ja nur noch Klatschpresse

13.03.2019 - 09:40 - easybyter

Wieder eine Schagzeile, die nicht hält was in dem Artikel steht, denn Zorc hat die Frage nach dem Mitleid verneint, weil er die Lage auf Schalke nicht kommentieren will. Damit hat er weder Mitleid bekundet noch ausgesagt, dass er keins hat. Die Überschift ist einfach einmal mehr sensationsheischend.

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