Die Gerüchte um eine Verpflichtung von Markus Weinzierl lassen Schalkes Trainer André Breitenreiter kalt.

Schalke

Breitenreiter lassen Gerüchte um Weinzierl kalt

Manfred Hendriock
14. April 2016, 05:07 Uhr
Foto: firo

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Die Gerüchte um eine Verpflichtung von Markus Weinzierl lassen Schalkes Trainer André Breitenreiter kalt.

Der 42-Jährige geht fest davon aus, auch in der kommenden Saison Trainer auf Schalke zu bleiben und seinen bis 2017 datierten Vertrag zu erfüllen. „Der Weg muss nicht in Frage gestellt werden“, sagte Breitenreiter am Mittwoch dieser Zeitung und erinnerte an die Zielsetzung vor der Saison, als Schalke keinen konkreten Tabellenplatz ausgab, aber einen anderen Fußball und die Versöhnung mit den Fans forderte. Breitenreiter: „Wir befinden uns im Soll, versuchen aber trotzdem noch mehr zu erreichen, weil es möglich ist.“ Schalke liegt derzeit auf Platz sieben, der Rückstand auf einen Champions-League-Rang beträgt drei Punkte.

Vor dem Spiel am Samstag in München waren zuletzt wieder Spekulationen aufgekommen, dass Schalke für die neue Saison Interesse am Augsburger Trainer Markus Weinzierl haben könnte, mit dem die Gelsenkirchener schon vor einem Jahr in Kontakt standen. Breitenreiter lässt sich davon nicht beirren: „Wir planen gewissenhaft und intensiv die Saisonvorbereitung.“ Mit dem künftigen Manager Christian Heidel hat er sich bereits getroffen. Öffentlich hat sich Heidel indes noch nicht zum Trainer geäußert.

Große Sorgen um Atsuto Uchida

Schalke macht in dieser Saison eine Achterbahnfahrt durch. Breitenreiter ist nicht blauäugig und weiß, dass dies auch auf ihn als Trainer zurückfällt. Spätestens mit dem Tiefpunkt beim 0:3 in Ingolstadt musste er einsehen, dass es auch ihm nicht gelungen ist, dass die Schalker Mannschaft über einen konstanten Zeitraum eine gute Mentalität an den Tag legt – ein Phänomen, an dem auch schon seine Vorgänger gescheitert sind. Vergleiche mit dem Vorjahr verbieten sich jedoch: Damals war die Stimmung im Grundsatz vergiftet – heute folgen auf gute Spiele stets Rückschläge. Die Ausbeute ist geringfügig besser (vor einem Jahr 42 Punkte nach 29 Spielen, heute 45).

Breitenreiter möchte langfristig etwas aufbauen und die Probleme an der Wurzel beheben: „Im Sommer gibt es weitere Veränderungen in der Kaderzusammenstellung, um nachhaltige Konstanz aufzubauen. Es ist noch lange nicht alles gut, aber der grobe Weg, den wir eingeschlagen haben, ist der richtige.“

Große Sorgen macht sich Schalke um Atsuto Uchida. Der japanische Publikumsliebling leidet weiter an Patellasehnen-Problemen – wann er wieder auf den Fußballplatz zurückkehren kann, ist derzeit völlig offen.

Autor: Manfred Hendriock

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