Der SSV Mühlhausen kann diese Saison in der Landesliga nichts mehr erreichen. Mit 29 Punkten dürfte ein Platz im oberen Mittelfeld schon beinahe sicher sein.

SSV Mühlhausen

Aufstieg erst langfristig ein Thema

Hendrik Steimann
11. März 2011, 13:37 Uhr

Der SSV Mühlhausen kann diese Saison in der Landesliga nichts mehr erreichen. Mit 29 Punkten dürfte ein Platz im oberen Mittelfeld schon beinahe sicher sein.

Nach oben und unten kann im Prinzip nichts mehr passieren. Darum befassen sich die Verantwortlichen inzwischen intensiv mit Kaderplanungen für die neue Saison.

„Der Aufstieg war nur eine Hoffnungsphase in der Winterpause, aber dieses Jahr werden wir es nicht mehr packen“, gibt Ralf Mäkler zu. Der Sportliche Leiter des SSV Mühlhausen beginnt daher jetzt schon, Gespräche mit möglichen Neuzugängen für die kommende Spielzeit zu führen. Er schätzt, dass die meisten Akteure dem Verein treu bleiben. Daher benötige man auch nur wenige neue Spieler. „Wir haben vor allem eine junge Mannschaft, viele Spieler stammen aus der eigenen Jugend und sind daher auch bestens aufeinander abgestimmt. Ich sehe zurzeit keine besonders anfälligen Stellen in der Mannschaft“, erklärt der 48-Jährige.

Die Verpflichtung von Lars Moneke ist unterdessen schon beschlossene Sache. Der 24-jährige Offensivmann vom SV Holzwickede streift sich nächste Saison das Trikot des SSV Mühlhausen über. „Er ist variabel und kann aufgrund seiner Fähigkeiten auch gut hinten links spielen, wo wir jemanden gebrauchen könnten. Er passt genau in unser Profil“, sagt Mäkler. Weitere Wechsel stehen bisher noch nicht fest. „Viele neue Spieler zu holen ist auch nicht unsere Philosophie. Wir setzten auf unsere Jugend und auf Talente aus der Umgebung.“ Verlassen wird den Verein wahrscheinlich Youngster Pierre Szymaniak. Der Techniker möchte in Zukunft für einen Verein in einer höheren Liga die Schuhe schnüren. Ansonsten steht Sascha Wenz dem Verein aufgrund seines Studiums übergangsweise nicht zur Verfügung. Dafür wurde Moneke verpflichtet.

Mäkler gibt als Zielsetzung für die nächste Saison allerdings mitnichten den Aufstieg in die Westfalenliga aus. „Wir können mit der Mannschaft um die Meisterschaft mitspielen. Attraktiver Fußball ist aber unsere oberste Priorität“, stellt er klar. Der Sprung in die Westfalenliga ist daher nicht abwegig, bleibt aber eher ein längerfristiges Ziel, wenn die junge Mannschaft noch mehr zusammengewachsen und gereift ist.

Autor: Hendrik Steimann

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren