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Wickede - ASC Dortmund
5:0! Paukenschlag im Abstiegskampf

WL 2: 5:0! Wickeder Paukenschlag im Abstiegskampf

Nicht nur die drei Zähler beim glanzvollen 5:0-Sieg im Derby dürften Westfalia Wickede den nötigen Schub für die heiße Phase im Abstiegskampf geben.

Man hatte zwar nicht das Gefühl, als sei der ASC 09 ins Pappelstadion gekommen, um der Heimelf die Punkte ohne Widerstand überlassen zu wollen. Doch spätestens nach dem Doppelpack zum 0:3 durch Mathieu Bengsch (49.) und Sascha Richter (57.) gaben sich die Blau-Weißen völlig auf. „Das ist eine Frechheit von der Mannschaft. Das dürfen wir uns nicht bieten lassen“, regte sich ein mehr als bedienter Trainer Mark Elbracht anschließend mächtig auf.

Westfalia Wickede: Wylczoch – Bunk (75. Schott), Städter, Kreilkamp – Fröse, Andretzki, Toetz, Richter (85. Höse), Huneke – Bengsch, Schymanietz (82. Dröse). ASC 09: Altfeld – Volmerhaus, Schweers (24. Hense) Enke, Sprenger – Halim, Geppert, Lorenz (46. Sievers), Schiattarella – Diaz (42. Kinscher), Wedemann. Schiedsrichter: Christoph Dastig (Coesfeld) Tore: 1:0, 3:0 Richter (28., 57.); 2:0, 4:0 Bengsch (49., 69.) 5:0 Huneke (87.). Zuschauer: 600.

Dabei hatte seine Elf vor dem Seitenwechsel die bessere, weil modernere, Spielanlage gezeigt. Allerdings auch ihre Baustellen schonungslos offenbart. Der echte Antreiber im Mittelfeld fehlt und Torgefahr strahlt der ASC auch nur selten aus. Ein Beleg gefällig: Es dauerte sage und schreib bis zur 50. Minute, bis es der ASC mal gefährlich vor das Wickeder Tor schaffte. Mit Rafik Halim hatte diese Chance aber ein Akteur, der eher für das Vorbereiten als für das selber Schießen zuständig ist.

Doch die Aplerbecker Angriffsflaute dürfte sich im nächsten Jahr erledigt haben, wie Pressesprecher Torsten Casper am Rande verriet: „Wir freuen uns, in der nächsten Saison Tim Schwarz begrüßen zu dürfen. Wir haben ihn am Donnerstag verpflichtet.“ Gegen Wickede konnte der ehemalige Hombrucher - dem Ex-Coach Samir Habibovic in Ennepetal immer noch hinterher trauerte - allerdings noch nicht helfen.


Er wäre gegen einen bissigen und ungewohnt spielstarken Gegner, bei dem Maik Andretzki noch herausragte, aber sehr hilfreich gewesen. „Heute hat einfach alles gepasst“, bewertete der immer noch verletzungsbedingt fehlende Kapitän, Sebastian Didion, die Leistung seiner Mannschaftskameraden treffend. Vor allem die zwei Direktabnahmen von Richter zum 3:0 und Henrik Huneke zum 5:0 (87.) waren zum Zungeschnalzen und das Eintrittsgeld alleine wert. Richters 1:0 per Kopf (28.) und Mathieu Bengschs zwei Treffer (49., 69.) komplettieren die Torschützenliste.

„5:0 ist natürlich schon eine Hausnummer. Heute haben wir die Westfalia gesehen, die wir sehen wollen“, lobte Trainer Schott anschließend großzügig, um aber sofort wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen: „Wenn wir jetzt aber im absoluten Endspiel in Dröschede nicht punkten, war der Sieg gegen Aplerbeck nichts wert.“

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