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Hordel - Wickede 2:3
Schott: "Hurra, wir leben noch!"

WL 2: Dramatischer Auswärtssieg für Wickede

Dramatik an der Hordeler Heide: Beim 3:2 (1:2)-Erfolg von Westfalia Wickede bei der DJK TuS Hordel fiel die Entscheidung quasi erst mit dem Schlusspfiff.

Das Spiel brauchte nach dem Anstoß nur eine kurze Anlaufzeit, um Fahrt aufzunehmen, wobei sich keine Mannschaft als die spielbestimmende herausstellen konnte. Der erste Treffer der Partie war dann aber dem Gastgeber vorbehalten. Ein langer Abschlag landete bei Philipp Dragicevic, der seinen Gegenspieler gekonnt stehen ließ und sich beim Abschluss die Ecke aussuchen konnte – 1:0 (26.).

DJK TuS Hordel: Pfetzing – Woischnik, Thormann, Sell, Stemmermann (59. Chatsiioannidis) – Dragicevic, Bastürk, K. Rudolph, Wilhelm (69. Preissing) – Nehlson, A. Wagener (78. Severich). Westfalia Wickede: Lowens (46. Wylczoch) – Bunk – Fröse (46. Huneke), Kreilkamp – Städter, Toetz, Schott, Andretzki – Bengsch, Schymanietz (65. Ricke) – Richter. Schiedsrichter: Philip Holzenkämpfer (Wallenhorst). Tore: 1:0 Dragicevic (26.), 1:1 Andretzki (31.), 2:1 A. Wagener (36.), 2:2 Schott (70., Handelfmeter), 2:3 Ricke (85.). Bes. Vorkommnis: Wylczoch hält Foulelfmeter von K. Rudolph (90.+3). Zuschauer: 100.

Wickedes Reaktion ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Eine Bogenlampe von Mike Andretzki, der seinen Schuss aus gut 30 Metern Torentfernung abgab, landete zur Verwunderung aller im Netz (31.). Nur weitere fünf Minuten später verschätzte sich Torhüter Benjamin Lowens bei einem Durcheinander im Wickeder Strafraum böse beim Herauskommen und ermöglichte Alex Wagener dadurch den erneuten Führungstreffer für die Heimmannschaft (36.).

Nach dem Seitenwechsel sah es jedoch zunächst nicht mehr so aus, als könnte es für Hordel noch einmal gefährlich werden, zu harmlos präsentierte sich der Dortmunder Gast fortan. Das änderte sich jedoch, als Marko Schott mit einem verwandelten Handelfmeter den Ausgleich erzielen konnte (70.). Nun setzte Wickede alles auf eine Karte, griff verbissen an und erzielte kurz vor Schluss in Person des eingewechselten Sven Ricke den viel umjubelten Führungstreffer (85.).

Die Westfalia versuchte den knappen Vorsprung über die Zeit zu retten und schien bereits als Sieger festzustehen, als in der Nachspielzeit Foulelfmeter für Hordel gepfiffen wurde. TuS-Kapitän Kevin Rudolph scheiterte jedoch am zur Pause eingewechselten Marvin Wylczoch, und vergab somit die riesige Möglichkeit zum Ausgleich. „Hurra, wir leben noch! Wir haben alles riskiert und alles richtig gemacht“, freute sich ein überglücklicher Schott.

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