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So will der neue Trainer Münster überraschen

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Rödinghausen: So will der neue Trainer Münster überraschen
Foto: SV Rödinghausen

Vier Spiele, vier Niederlagen: Mit dem neuen Trainer Carsten Rump kann es beim SV Rödinghausen nur besser laufen. Am Samstag will Rumps Team Preußen Münster ärgern.

Carsten Rump ist heiß - auf die neue Aufgabe als Trainer des SV Rödinghausen und auf sein Debüt an der Hammer Straße beim SC Preußen Münster.

Seit Dienstag ist der 40-jährige Fußballlehrer am Wiehen der Chef. Für den Familienvater ein perfekter Ort, für die erste Cheftrainer-Position. Rump lebt in Bielefeld und sein Sohn Matthis spielt gar für den SV Rödinghausen in der U15-Mannschaft.

RevierSport hat am Freitagnachmittag mit dem Rödinghausen-Trainer über seine ersten Tage beim SVR sowie das Spiel in Münster gesprochen.

Carsten Rump über...

... den Start in Rödinghausen: "Ich wurde hier mit offenen Händen empfangen. Trainer- und Funktionsteam, Mannschaft, die Leute auf der Geschäftsstelle: alle waren super nett und ich bin einfach begeistert. Ich bin glücklich, hier arbeiten zu dürfen."

... den Eindruck von der Mannschaft: "Ich habe mit jedem Spieler ein Einzelgespräch geführt. Es ist eine super Truppe mit einem astreinen Charakter. Auch von der Qualität her ist das alles sehr hoch. Wir sind 19., aber dieser Tabellenplatz spiegelt in keiner Weise die Möglichkeiten, die dieses Team besitzt, wieder. Wir werden daran arbeiten, dass wir schleunigst da unten herauskommen."

... den kommenden Gegner: "Ich habe Münster schon beim 4:0 in Wegberg-Beeck beobachtet. Das ist zweifelsohne eine gute Mannschaft, die nicht zu unrecht da oben steht. Für uns gilt es, in Münster vor 5000 oder 6000 Zuschauern als Einheit aufzutreten. Wir müssen strukturiert in unserem Spiel sein und mutig sowie mit sehr viel Intensität und Leidenschaft zu Werke gehen. Es geht nicht darum, dass man beim Tabellenführer siegt. Ich will sehen, dass die Mannschaft will und unseren Matchplan umsetzt. Was dann dabei herauskommt, werden wir nach 90 Minuten sehen."

... die Personallage und mögliche Verstärkungen: "Kevin Hoffmeier muss noch einmal zuschauen. Das ist die Geschichte aus der vergangenen Saison, als er die Rote Karte kassierte. Yassin Ibrahim befindet sich auf dem Weg der Besserung, ist aber für Münster noch kein Thema. Ich bin mit dem Kader zufrieden und vertraue den Jungs. Das ist der aktuelle Stand. Ich muss mir erst einmal aber auch ein Bild vom Ganzen machen und schauen, ob die Spieler auch alles so umsetzen, wie wir es uns vorstellen."

... die Tatsache, dass der SV Rödinghausen nicht aufsteigen will bzw. kann: "Aktuell ist es so, dass man 10.001 Plätze im Stadion haben muss, um die Drittliga-Lizenz zu erhalten. Aber vielleicht bewegt sich der DFB auch mal nach unten. Bei 5000 Plätzen sieht die Geschichte in Rödinghausen schon anders aus. Aber das ist Zukunftsmusik. Von was sprechen wir überhaupt? Wir sind 19. und müssen Punkte sammeln. Damit wollen wir am liebsten in Münster beginnen."

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