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6:0-Kantersieg
Schalkes U23 marschiert weiter

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6:0-Kantersieg! Schalkes U23 marschiert weiter
Foto: Martin Möller

Auch die TuS Ennepetal konnte den FC Schalke 04 ll am Pfingstmontag nicht aufhalten. Die Königsblauen setzten sich mit 6:0 (4:0) durch und haben nun acht ihrer letzten neun Partien gewonnen.

Nach dem 6:0-Schützenfest des FC Schalke 04 ll über den TuS Ennepetal am vorletzten Spieltag der Oberliga Westfalen strahlten die Königsblauen mit der Sonne um die Wette. Während die Gäste mit hängenden Köpfen vom Rasen schlichen, bildeten die Schalker einen Kreis, in dessen Mitte Trainer Onur Cinel referierte. Worüber genau der 32-Jährige mit seiner Mannschaft gesprochen hatte, ist nicht überliefert.

Es ist allerdings nur schwer vorstellbar, dass seine Rede auch nur einen Hauch Kritik beinhaltete. Denn in den 90 Minuten zuvor zeigten die Schalker eine fehlerlose Glanzleistung. Sie dominierten Ennepetal nach Strich und Faden, attackierten selbst bei der 5:0-Führung an der vordersten Linie und ließen in 90 Minuten eine einzige Torchance zu. Vorne sorgten Arnold Budimbu (13., FE), Andrejs Ciganiks (31., 42.), Patryk Dragon (38.), Shkemb Miftari (53.) und Marius Schley (74.) für klare Verhältnisse.


"Wenn man sechs Tore schießt und keins kassiert, kann man mal zufrieden sein", sagte Manager Gerald Asamoah später augenzwinkernd. Insgesamt war es bereits der achte Sieg im neunten Spiel in Folge. Zu spät, um aktiv in den Aufstiegskampf einzugreifen, macht trotzdem Vorfreude auf die kommende Spielzeit. Wir zeigen die zwei Hauptgründe für den blau-weißen Aufschwung.

Die Abwehr

Wenn der Trainer nach einem 6:0-Sieg vor allem Defensive hervorhebt, dann muss das schon etwas heißen. "Besonders hinten standen wir wieder super". In allen acht Siegen der letzten Wochen blieb der S04 ohne Gegentor - eine phänomenale Bilanz. "Das ist eigentlich unmöglich. Aber wir haben das Unmögliche wahr gemacht." Und auch zu Zeiten, in denen es nicht lief: Auf die Abwehrreihe und Keeper Sören Ahlers ist Verlass.

Saisonübergreifend musste er nur mickrige 22 Mal hinter sich greifen. Damit haben die Schalker mit Abstand die wenigsten Gegentreffer kassiert. Schalke will Schlussmann Ahlers unbedingt halten. Eine Chance für Ennepetal als Ibrahim Lahchaychi aus kurzer Distanz köpfte, parierte er Weltklasse.

Das Entwicklungspotenzial

Spiele, die der S04 zum Saisonbeginn wahrscheinlich verloren hätte, werden nun gewonnen. Egal, ob wie beim dünnen 1:0-Arbeitssieg in der Vorwoche gegen Top-Team ASC Dortmund, oder wie beim klaren Kantersieg über Ennepetal: Am Ende lautet der Sieger Schalke 04. Es braucht eben Zeit, bis eine junge Mannschaft sich findet. "Mittlerweile sind wir taktisch und technisch auf einem ganz anderen Level", freut sich Cinel.

Wichtiger noch: "Wir sind als Mannschaft zusammengewachsen." Am Montag haben die Knappen bewiesen, wie abgezockt sie mittlerweile sind. Miftari holte clever einen Elfmeter raus, insgesamt fielen drei Tore nach Standarts. Außerdem wurde die Defensive trotz 6:0-Führung nicht vernachlässigt.

Die Mannschaft hat einen Reifeprozess durchlaufen. Dafür haben auch die Sieglos-Serien zu Saisonbeginn und im Winter eine Rolle gespielt, findet Cinel: "Die Rückschläge haben uns an den Punkt gebracht, wo wir jetzt sind. Das war besonders für die Spieler, die ihr ersten Seniorenjahr spielen, enorm wichtig."

Fest steht eins: Auf Schalke freut man sich auf die kommende Saison.

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