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Neue Spieler, neue Möglichkeiten - ESC Rellinghausen will flexibler werden

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ESC Rellinghausen-Coach Sascha Behnke.
ESC Rellinghausen-Coach Sascha Behnke. Foto: Michael Gohl

Sascha Behnke, Trainer des ESC Rellinghausen hat nach einer starken Transferphase neues Spielermaterial zur Verfügung. Trotzdem warnt er und bleibt bescheiden.

Der ESC Rellinghausen spielte eine solide Landesliga-Saison 23/24. Die Essener beendeten die Spielzeit auf dem zehnten Platz und positionieren sich damit genau in der Mitte der Tabelle.

Die Lage im Niemandsland war sicherlich ein Grund für den durchwachsenen Saisonendspurt. Aus den letzten sieben Spielen konnte der ESC nur zwei Spiele gewinnen.

Trainer Sascha Behnke erklärt das schwache Finish: "Es wären sicherlich noch zwei Plätze mehr drin gewesen. Leider hat das Team zum Schluss das Feuer verloren. Ich denke, das ist ein wenig ein Problem dieser Generation. Wir hatten ein sehr junges Team und als der Druck weg war, wurde sich zu sehr ausgeruht. Der Anspruch an sich selbst hat gefehlt."

Trotzdem lobte der Coach den Zusammenhalt und die Entwicklung seiner Mannschaft. So sagte er: "Innerhalb der Truppe passte alles. Die Jungs verstehen sich super und alles hat geklickt. Unsere jungen Spieler haben einen Schritt nach vorne gemacht. Da bin ich stolz auf alle Beteiligten."

In der vergangenen Zeit war der ESC bereits sportlich erfolgreicher. In der Saison 20/21 konnte man den dritten Platz und in der Saison 21/22 sogar den zweiten Platz in der Landesliga erreichen. Die letzte Positionierung spiegelte das Ergebnis aus der Vorsaison.

Es zeichnet sich also ein leichter Negativtrend ab. Doch Trainer Behnke ist bescheiden: "In Rellinghausen wollten wir kleine Brötchen backen. Die Landesliga ist durch die Auf- und Absteiger noch stärker geworden. Unser Ziel ist es, mit dem Abstieg so früh wie möglich nichts zu tun zu haben und unsere Spieler weiterzuentwickeln. Trotzdem kann jeder jeden schlagen. Ich freue mich schon auf die Essener-Derbys."

Rellinghausen war auf dem Transfermarkt fleißig. "Wir konnten mehr Erfahrung in die junge Mannschaft holen. Mit Bünyamin Sahin kommt ein toller Spieler. Es ist aber auch klar, dass wir ein solches Kaliber nur über Kontakte locken konnten. Bünyamin hat Kumpels im Verein. Trotzdem nimmt er seine sportliche Rolle ernst. Er sieht sich selbst als Führungsspieler und will Leistungen zeigen. Das erwarte ich auch", analysiert Behnke.

Der 45-jährige Coach fasst die Situation zusammen: "Es ist kein großer Umbruch. Das war auch das Ziel. Wir haben uns eigentlich nur von Spielern getrennt, die mehr Spielzeit wollten. Ich bin sehr zufrieden mit dem Kader, die Neuen sind alle Wunschspieler."

Die Vorbereitung will der Trainingsleiter nutzen und erklärt: "Wir wollen unsere Grundlagen festigen und variabler werden. Mit dem neuen Spielermaterial ist es definitiv möglich, neue taktische Lösungen einzustudieren. Darüber freue ich mich."

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