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VfL Bochum
Frauen vor dem Aufstieg - Stadion kann im Finale nicht genutzt werden

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Kyra Malinowski steht mit den Frauen des VfL Bochum vor dem Aufstieg in die 2. Bundesliga.
Kyra Malinowski steht mit den Frauen des VfL Bochum vor dem Aufstieg in die 2. Bundesliga. Foto: Uwe Ernst

Nach dem 4:2 in Mainz sprach VfL-Trainer Kyra Malinowski über die 90 Minuten und den letzten Gang in einer Woche vor dem erhofften Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Für die Frauen des VfL Bochum geht eine besondere Saison in einer Woche zu Ende. Am Sonntag (16. Juni, 14 Uhr, Leichtathletikplatz am Vonovia Ruhrstadion) findet dann das Rückspiel in der Aufstiegsrelegation gegen den FSV Mainz statt.

Nach dem 4:2 im Hinspiel steht der Meister der Regionalliga West nach einer starken Leistung mit einem Bein in der 2. Bundesliga. 1500 Zuschauer werden am Sonntag in Bochum vor Ort sein, das bedeutet ausverkauft.

Die VfL-Frauen hätten eine größere Kulisse verdient, doch ein Umzug ins Stadion geht nicht, da Herbert Grönemeyer derzeit mehrere Konzerte im Ruhrstadion gibt.

Doch auch vor 1500 Zuschauern möchte der VfL den Aufstieg perfekt machen. Zum Hinspiel bemerkte VfL-Spielerin Janine Angrick: "Wir haben in der ersten Halbzeit ein paar Minuten gebraucht, um in die Partie zukommen. In so einer großen Begegnung ist auch die Nervosität ein Faktor. Ab der 20. Minute haben wir mehr Sicherheit bekommen, das hat sich nach der Pause noch verstärkt. Wir haben die taktischen Vorgaben gut umgesetzt und es freut mich einfach, dass wir gewonnen haben."

Das war bemerkenswert, auch nach dem frühen Gegentor haben wir nicht aufgehört und haben Mainz unser Spiel aufgedrückt

Kyra Malinowski

Auch Bochums Trainer Kyra Malinowski war beeindruckt. Vor allem vor dem Hintergrund, dass ihre Elf früh in Rückstand geriet. Nach dem Spiel sagte sie: "Das war bemerkenswert, auch nach dem frühen Gegentor haben wir nicht aufgehört und haben Mainz unser Spiel aufgedrückt. Wir sind geduldig im Ballbesitz geblieben und haben auf die richtigen Momente gewartet. Es war ein Geduldsspiel. Auch die Nervosität musste sich erstmal legen. Am Ende haben wir verdient gewonnen."

Jetzt ist es nur noch ein Schritt bis zum ersehnten Aufstieg. Daher ist sich die Trainerin sicher, dass kein Schlendrian in ihre Mannschaft kommen wird. "Wir sind so fokussiert über das ganze Jahr. Es wird uns nicht passieren, dass wir den Gegner unterschätzen. Wir werden die kommende Woche auch fokussiert arbeiten und uns darauf einstellen, was Mainz ausmacht, das sind die langen Bälle. Sie sind gefährlich bei Standards, darauf müssen wir achten. Ansonsten müssen wir einfach bei uns bleiben."

Wenn sie dann so auftreten wie in Mainz, kann man sich nur schwer vorstellen, wie der FSV das 2:4 drehen will. Zumal auch Malinowski denkt, dass die Zuschauer ihre Truppe noch einmal pushen werden. "Da wird eine Schippe draufgelegt. Das Rückspiel war schnell ausverkauft. Das zeigt das Interesse der Bochumer Fans, wir hatten auch in Mainz schon enorm viel Rückhalt. Wir freuen uns auf den Sonntag."

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