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MSV: UEFA-Cup-Traum
"Brosi" sieht FC noch ein Jahr in Liga zwei

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MSV: Bei Aufstieg träumen alle vom UEFA-Cup

Noch hat "Tausendsassa" Daniel Brosinski seinen Mannschaftskollegen kein Essen für das von ihm erzielte 1.000 Zweitligator des MSV Duisburg spendiert.

„Das mache ich nach dem Spiel gegen Köln“, verspricht der Schütze des 1:0 beim FSV Frankfurt: „Das wird teuer, denn unter 500 Euro werde ich wohl nicht wegkommen.“

Vorher will er seinem Ex-Klub aus Köln aber noch zeigen, dass der „Effzeh“ Anfang 2011 einen großen Fehler gemacht hat, als er ihn zum SV Wehen Wiesbaden ziehen ließ. „Aus heutiger Sicht war es ein Fehler, als 19-Jähriger nach Köln zu wechseln“, meint Brosinski.

„Genetisch ist ‚Brosi‘ erst 18“

Kein Wunder, seine Zeit im Schatten des Doms stand unter keinem guten Stern. Unter Christoph Daum bekam er zwar seine Chance, doch dann war Schluss. „Zvonimir Soldo setzte auf ältere Akteure, Frank Schaefer auf die Amateure“, erinnert sich Brosinski: „Schade, damals gab es noch nicht den Götze-Boom, dass überall junge Spieler hochgezogen wurden. Allerdings habe ich mich auch etwas hängen lassen.“

Brosinski wählte den steinigen Weg über Wehen Wiesbaden zum MSV. „Hier fühle ich mich nun wohl“, bekräftigt der Rechtsverteidiger, dessen Vertrag im Sommer ausläuft: „Ich habe bereits mit Ivica Grlic gesprochen und kann mir gut vorstellen, hier zu bleiben. Schließlich haben wir uns toll entwickelt. So ein dreckiges 1:0 wie gegen Ingolstadt hätten wir vor einem Jahr noch nicht geschafft.“

Auch Kosta Runjaic will den 24-Jährigen behalten: „Genetisch ist ‚Brosi‘ erst 18, kann deshalb bis 45 spielen. Ich sehe ihn auch in Zukunft hinten rechts und bin mir sicher, dass er locker eine Klasse höher spielen kann. Aber noch kommt der Sprung zu früh.“

Auch der frühere Mittelfeldler hat sich mit seiner neuen Rolle arrangiert. „Wir sind hinten stabiler geworden, das liegt vielleicht auch an mir.“ Und weil die einstige Schießbude den Laden plötzlich dicht hält, hoffen Brosinski und Co. auch noch auf weitere Prämien: „Für einen Sieg haben wir freie Tage ausgehandelt.“

Ziel: Platz drei verteidigen

Aber nicht nur deshalb betont er, dass „unser Ziel ist, den Platz in der Rückrundentabelle zu verteidigen“. Das ist Rang drei und mit einem Sieg gegen Köln wäre es möglich. „Für die kommt die erste Liga ohnehin zu früh“, glaubt Brosinski: „Würde der FC jetzt schon aufsteigen, wird ein Kracher geholt und alle träumen sofort wieder vom UEFA-Cup. Es wäre besser, wenn der Klub noch ein Jahr Zeit hat. Deshalb werden wir den Dreier holen – dann schmeckt das Essen auch gleich viel besser.“

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