Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV hat einen neuen Trainer für die kommende Regionalliga-West-Saison 2020/2021 gefunden. Es ist ein alter Bekannter.

Regionalliga West

Wuppertaler SV: Der neue Trainer ist da

09. Juli 2020, 11:44 Uhr
Alexander Voigt (rechts), hier noch mit Ex-WSV-Sportdirektor Karsten Hutwelker, kehrt an die Wupper zurück. Foto: Stefan Rittershaus

Alexander Voigt (rechts), hier noch mit Ex-WSV-Sportdirektor Karsten Hutwelker, kehrt an die Wupper zurück. Foto: Stefan Rittershaus

Der Fußball-Regionalligist Wuppertaler SV hat einen neuen Trainer für die kommende Regionalliga-West-Saison 2020/2021 gefunden. Es ist ein alter Bekannter.

Der Wuppertaler SV wird mit einem an der Hubertusallee sehr bekannten Trainer in die neue Saison gehen. Der Verein bestätigte mittlerweile die RS-Meldung, nachdem sich der WSV mit Ex-Coach Alexander Voigt auf eine Zusammenarbeit geeinigt habe. Voigt wird die Nachfolge von Pascal Bieler, der als Co-Trainer von Enrico Maaßen zur Zweitvertretung von Borussia Dortmund gewechselt ist, antreten. 

Zuletzt war Voigt Manager der Cologne Crocodiles

Der 42-jährige Voigt probierte sich in den letzten Monaten als Manager des Football-Teams Cologne Crocodiles aus. Doch eine Rückkehr ins Fußballgeschäft hatte er nie ausgeschlossen. Nun kehrt er früher als wohl geplant zurück - ausgerechnet nach Wuppertal.

Beim WSV war der gebürtige Kölner zwischen dem 17. Oktober 2019 und 16. Januar 2020 tätig, bevor er ins Football-Geschäft wechselte. Beim ersten Mal übernahm Voigt beim WSV ehrenamtlich, nun erhält er einen Arbeitsvertrag für eine Saison. Er betont nach der Unterschrift: „Ich freue mich sehr, wieder zurück in Wuppertal zu sein. Mein Engagement in der letzten Saison stand unter keinem guten Stern. Die Umstände, gerade auch wegen der unentgeltlichen Aufgabe, haben die Aufgabe sehr schwer gemacht. Ich bin weiterhin mit allen Beteiligten in Kontakt geblieben um das, was ich hier noch nicht geschafft habe, vielleicht noch umsetzen zu dürfen. Hierzu ist vor allem eine eigene Vorbereitung mit der Mannschaft wichtig - hier werden die Grundsteine gelegt! Wir werden viel mit dem Ball arbeiten um uns spielerisch und konditionell gut auf die intensive Spielzeit vorzubereiten und wollen natürlich alle Wuppertaler und Wuppertalerinnen mit unserem Fußball mitnehmen.“


Voigt betreute den WSV in sieben Pflichtspielen, errang einen Sieg, drei Remis und kassierte mit der Mannschaft drei Niederlagen. Trotzdem hatte er nach RevierSport-Informationen stets einen hervorragenden Kontakt zur Mannschaftskabine. Auch auf Wunsch einiger Leistungsträger, die dem WSV treu bleiben wollen, soll Voigt zurückgekehrt sein. 

WSV-Sportvorstand Thomas Richter berichtet: „Alexander ist ein erfahrener Trainer, der seine Aufgabe akribisch angeht und den Spielern viel abverlangt. In der neuen Saison wird es auf spielerische und kämpferische Aspekte ankommen. Dafür sehen wir uns mit Alexander genau richtig aufgestellt."

Große Erfahrung als Aktiver

Voigt bestritt unter anderem 208 Zweitligaspiele und 79 Spiele in der 1. Bundesliga. Er stand nicht nur jahrelang beim 1. FC Köln als Spieler unter Vertrag, sondern trug auch die Trikots von Roda Kerkrade, Carl Zeiss Jena, Greuther Fürth, Borussia Mönchengladbach, FSV Frankfurt und Viktoria Köln. 


Als Cheftrainer arbeitete der A-Lizenz Inhaber für den TV Herkenrath in der Mittelrheinliga und die SSVg Velbert in der Oberliga, sowie die sieben Spiele für den WSV in der vergangenen Saison. Beim niederländischen Zweitligisten Fortuna Sittard, Sportfreunde Siegen und Viktoria Köln war Voigt als Co-Trainer tätig.

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Kommentieren

10.07.2020 - 18:04 - Dropkick Rot-Blau

Krähfelder?
Mochte ich noch nie,
zu gepanscht!

09.07.2020 - 23:03 - Überdingen

Späte Meldung....Hartz III (J.J.J.)...Anstellung beim wsv...für weniger Geld...aber es gibt einen Spiegel dazu;) Schön auch...das bei gepflegter Langeweile diskutiert wird um noch langsamer zu wachsen...nach dem Motto:....Gemeinsam auf breiter Basis nie Spitze;)
Erneute Anleihen zum KFC erkennbar...der Erfolgstrainer der letzten Saison wird zurück geholt.
Umbenennung zum Bergischen FC bei Chinesen-Investor läuft seit 3Jahren im Hintergrund...aber auf Hochtouren;)
Auch das neue Stadion (auch ähnlich KFC) ist nicht..aber bald fertig;) Man munkelt Bayer möchte Namensgeber werden...und wieder eine Parallele...Bayer Bergisch FC...Bayer Uerdingen...der Kreis schließt sich erneut.
Blau Rot...Rot Blau...eine Fanfreundschaft ist geboren?..;)...Ende Meldung...stopp...

09.07.2020 - 19:47 - am Zoo

Ach so JJJ, deine Antwort war klasse - lach..... wer hier um Uhr 14.11 antwortet ist entweder Rentner, Frührentner, Privatier oder hat sonst nichts zu tun.
Natürlich kann man auch "heidi" heißen und über den Dingen schweben, ich nicht, ich muss "malochen" gehen.

09.07.2020 - 19:31 - am Zoo

Nabend zusammen,
so, der Trainer ist erst einmal da. In meinen Augen kein Schlechter, was ich so gesehen hatte. Gibt man ihm Zeit und Ruhe und ein Gehalt!!!!
Deutet darauf hin, dass wir tatsächlich nächste Saison noch dabei sind, gegen Aachen, Münster, Oberhausen, Essen und Köln und natürlich gegen ALLE anderen.
Würde mich sehr freuen, hoffentlich dürfen wir "Alle" in die Stadien!!!!!! "Hurra, Hurra, der WSV (vielleicht) ist da" Kennt ihr ja alle den Spruch - lach.
Geht für uns, wenn überhaupt, nur um den Klassenerhalt.
Nicht wahr "heidi kabeljau" ???

09.07.2020 - 17:36 - Jünther, Jötz und Jürgen

Wer den Untersched kennt, der kann diesen ja dann auch bewerten.

09.07.2020 - 14:11 - heidi kabeljau

Glückwunsch! Trainer in Wuppertal ist immer noch besser als Hartz IV.