Oberliga Westfalen

Westfalia Herne: Trainer Knappmann: "Weiß mit der Situation umzugehen"

Dominik Hamers
19. Oktober 2020, 16:23 Uhr
Bleibt trotz sieben Saisonspielen ohne Sieg entspannt: Herne-Trainer Christian Knappmann. Foto: Thorsten Tillmann

Bleibt trotz sieben Saisonspielen ohne Sieg entspannt: Herne-Trainer Christian Knappmann. Foto: Thorsten Tillmann

In der Oberliga Westfalen ist Westfalia Herne bislang noch ohne Sieg. Am Sonntag ist die Mannschaft von Trainer Christian Knappmann beim ASC 09 zu Gast. Vor dem Auswärtsspiel hat sie Selbstbewusstsein getankt.

Um die Bedeutung des 9:0-Sieges über Eintracht Ickern im Kreispokal zu erfassen, erinnerte Christian Knappmann seine Spieler an das vergangene Jahr. „Da haben wir den Vogel abgeschossen und sind gegen einen B-Kreisligisten rausgeflogen“, so der Trainer des Fußball-Oberligisten Westfalia Herne. Das zeige in aller Deutlichkeit, dass es gar nicht so selbstverständlich sei, gegen unterklassige Teams zu gewinnen. Und überhaupt - ganz unabhängig vom Niveau des Gegners sei es wichtig zu wissen, wie sich ein Sieg anfühlt.

„Drei Spiele, drei Siege - das war für uns in dieser Situation extrem wichtig“, kommentiert Knappmann das Weiterkommen im Pokal ebenso wie die Testspiel-Erfolge gegen die eigene U19 (7:3) sowie gegen den Landesligisten Viktoria Resse (3:1). Man könne die Qualität der jeweiligen Gegner gut einschätzen, was dabei helfe, sich auf die kommende Oberliga-Begegnung beim ASC 09 (Sonntag, 15 Uhr) vorzubereiten.

Schließlich ist die Mannschaft von Trainer Antonios Kotziampassis nach vier Erfolgen in Serie so etwas wie das Team der Stunde. Am Sonntag schlugen die Aplerbecker Eintracht Rheine deutlich mit 3:0. „Das Spiel kommt für uns nicht zur Unzeit“, sagt Knappmann, dessen Mannschaft in dieser Spielzeit noch kein Spiel gewonnen hat. Lediglich ein Zähler steht zu Buche - es hätten jedoch deutlich mehr sein können, wie der Coach betont.

„Mit Ausnahme der Spiele gegen Wattenscheid und Rheine hätten wir bisher immer punkten können“, sagt Knappmann. Oft sei es Spitz auf Knopf gewesen, doch die bislang anhaltende Sieglosigkeit bereite ihm kein Kopfzerbrechen. „In der vergangenen Saison hat meine Mannschaft auch etwas länger gebraucht um in die Saison zu kommen und die ersten Spiele zu gewinnen. Ich weiß die Situation einzuschätzen und mit ihr umzugehen. Wir kennen unsere Stellschrauben.“

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