2. Liga

VfL Bochum: Matchwinner Simon Zoller erklärt seinen Bizeps-Jubel

Tizian Canizales
02. November 2020, 08:00 Uhr
Simon Zoller (links), bejubelt sein Tor zum 3:2 für den VfL Bochum. Foto: dpa

Simon Zoller (links), bejubelt sein Tor zum 3:2 für den VfL Bochum. Foto: dpa

Angreifer Simon Zoller war es, der dem VfL Bochum bei den Würzburger Kickers den 3:2 (2:2)-Auswärtssieg und Tabellenplatz zwei besorgte. Im Nachgang sprach er über seinen markanten Jubel und die schöne Momentaufnahme. 

Letztendlich war es der eine Abwehrfehler zu viel, der die Partie zwischen den Würzburger Kickers und dem VfL Bochum entschied. Nach 73 Minuten schätzte FWK-Verteidiger Douglas einen hohen Ball am eigenen Sechzehner falsch ein. Silvère Ganvoula blockte den Weg geschickt frei, sodass Simon Zoller die Kugel nehmen und an Schlussmann Fabian Giefer vorbei zum 3:2-Siegtreffer ins Tor schieben konnte. 


Damit traf Zoller schon zum vierten Mal in der laufenden Saison, sicherte mit seinem Treffer wie schon beim 1:0 in Karlsruhe den Auswärtsdreier. Eine Erfolgswelle, an der auch sein Torjubel nicht ganz unbeteiligt zu sein scheint. "Ich hatte damit mal angefangen und seitdem fallen immer mal ein paar Bällchen hintenrein. Solange das so weitergeht, werde Ich das auch so beibehalten", erklärte Simon Zoller seine markante Jubelgeste, bei der er den Ärmel seines Trikots hochzieht und den Bizeps anspannt. 

Zoller lobt Breites des Bochumer Kaders

Die Muskeln haben die Bochumer im Duell mit dem Tabellenletzten Würzburg zwar nicht immer, aber zur richtigen Zeit spielen lassen. "Wir haben dagegengehalten und das war letztendlich auch wichtig, um hier erfolgreich zu sein", hatte Trainer Thomas Reis seine Mannschaft nach Abpfiff gelobt. 


Der 47-Jährige hatte dabei auf die gleiche Startelf wie in der Vorwoche gesetzt. Das bedeutete, dass Startelfkandidaten wie Danny Blum, Robert Zulj und Ganvoula wieder auf der Bank Platz nehmen mussten. "Wir sind in der Breite mittlerweile richtig gut aufgestellt. Ich finde, dass die Jungs, die letzte Woche reingekommen sind, ihre Sache gut gemacht haben. Wieso sollte man das ändern, wenn es funktioniert hat", kommentierte er die Personalentscheidungen seines Trainers und lobte die Edeljoker als "Ausnahmespieler in der zweiten Liga": "Wir wissen, was wir an ihnen haben."

Die Ausgewogenheit in der Breite ist auch ein Grund, weshalb der VfL Bochum aktuell auf Tabellenplatz zwei steht. Für Zoller ist das nach sechs Spieltagen jedoch nur eine Momentaufnahme. "Wir sind im Moment ein ziemlich guter Haufen und gewinnen solche Spiele dann am Ende eben auch mal dreckig. In Würzburg werden noch viele Mannschaften Punkte lassen, weil es hier sehr eklig zu spielen ist", prognostizierte der Angreifer. gp/tica

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03.11.2020 - 14:28 - Petetown

Klassische Mackergeste halt. Die Männlichkeit, für die ganz oben körperliche Stärke steht, zur Schau stellen. Wer es braucht...