Schalke 04

Tedesco setzt auf Nübel und Skrzybski

Thomas Tartemann
20. Januar 2019, 17:33 Uhr

Foto: Getty

Schalke 04 steht unter Druck: Nach einer verkorksten Hinrunde starten die Königsblauen gegen den VfL Wolfsburg in die Rückrunde. 

Gleich beginnt für den FC Schalke 04 die Rückrunde in der Fußball-Bundesliga. Um 18 Uhr ist der VfL Wolfsburg in der Veltins-Arena zu Gast. Die erste dicke Überraschung gibt es schon vor dem Spiel. Schalkes Trainer Domenico Tedesco hat einen Wechsel auf der Torwartposition vorgenommen. Stammkeeper und Kapitän Ralf Fährmann sitzt auf der Bank, Alexander Nübel wird zwischen den Pfosten stehen. Fährmann strahlte zuletzt nicht die Sicherheit aus, die ein Torwart ausstrahlen sollte. Beim Schalker 3:1-Sieg beim VfB Stuttgart vor Weihnachten leistete sich der 30-Jährige haarsträubende Abspielfehler. Auch beim 2:2 im Testspiel im Wintertrainingslager gegen KRC Genk spielte Fährmann einem Gegenspieler den Ball leichtfertig in den Fuß.

Salif Sané, dessen Einsatz wegen Oberschenkelbeschwerden wackelte, ist gegen Wolfsburg dabei. Der Innenverteidiger hatte sich in der Schlussphase gegen Genk verletzt. Suat Serdar, wegen Adduktorenproblemen zuletzt nicht im Training, sitzt zunächst auf der Ersatzbank. Yevhen Konoplyanka ist nicht rechtzeitig fit geworden, der ukrainische Offensivspieler fehlt wegen eines Virusinfekts.


Stambouli führt Schalke als Kapitän auf das Feld

Schalke beginnt gegen den VfL Wolfburg neben Alexander Nübel mit Daniel Caligiuri, Matija Nastasic , Salif Sané, Bastian Oczipka, Benjamin Stambouli, Sebastian Rudy, Weston McKennie, Alessandro Schöpf, Mark Uth und Steven Skrzybski.

Benjamin Stambouli, nach dem Abschied von Naldo zum AS Monaco, von Tedesco zum neuen Vizekapitän bestimmt, wird die Schalker als Kapitän aufs Feld führen.

Auf der Bank sitzen zunächst: Ralf Fährmann, Hamza Mendyl, Omar Mascarell, Suat Serdar, Ahmed Kutucu, Cedric Teuchert und Haji Wright.

Die Wolfsburger, die die Hinrunde auf Tabellenplatz fünf beendet haben, beginnen wie folgt: Koen Casteels, William, Robin Knoche, John Anthony Brooks, Jerome Roussillon, Maximilian Arnold, Yannick Gerhardt, Elvis Rexhbecaj, Renato Steffen, Admir Mehmedi und Wout Weghorst.

Das Hinspiel Ende August gewann der VfL Wolfsburg mit 2:1. Daniel Ginczek entschied die Partie am 1. Spieltag mit einem Tor in der vierten Minute der Nachspielzeit zugunsten der Mannschaft von Trainer Bruno Labbadia.

Autoren: Thomas Tartemann, Christoph Winkel

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21.01.2019 - 14:57 - easybyter

Das Hinspiel gewann Wolfsburg auch dank zweier falscher Entscheidungen aus Köln. Herr Stark hätte die möglichen Entscheidungen des Schiedsrichters nicht überstimmen dürfen, denn es waren keine krassen Fehlentscheidungen. So spielte Schalke und nicht Wolfsburg mit 10 Spielern und hatte dann noch das Glück kurz vor Schluß das Siegtor zu erzielen.