Straelen erwartet gegen RWE große Kulisse

22.03.2019

RL

Straelen erwartet gegen RWE große Kulisse

Foto: Micha Korb

Der SV Straelen freut sich! Am Samstag soll das Stadion an der Römerstraße endlich mal wieder so richtig voll werden. Rot-Weiss Essen ist ab 14 Uhr beim Aufsteiger zu Gast.

"Ich sage wahrscheinlich das, was alle anderen Trainer in dieser Liga auch sagen, wenn es gegen RWE geht: Wir freuen uns unheimlich auf das Spiel", erklärt Marcus John.

Ja, nicht nur der Straelener Trainer, sondern auch die Fans sind voller Vorfreude auf den Zuschauer-Magneten aus dem Ruhrgebiet. Bis zu 1500 Zuschauer erwartet der Verein am Samstag. Aus Essen werden rund 500 Fans anreisen. "1500 bis 2000 Zuschauer, das wäre für unsere Verhältnisse überragend. Das Wetter soll ja mitspielen und der Gegner ist hoch attraktiv. Das gönnte was werden", sagt John.

Attraktiv, ist ein gutes Stichwort. Denn zuletzt spielte der SV Straelen alles andere als ansehnlich und ist wieder in Abstiegsgefahr. Das jüngste 0:4 gegen die Reserve des 1. FC Köln gefiel A-Lizenzinhaber John überhaupt nicht. "Die Bedingungen waren aufgrund des starken Windes alles andere als einfach. Aber wir haben das auch so schlecht gemacht. Da war nicht nur der Wind schuld. Um gegen Rot-Weiss Essen zu punkte, müssen wir uns enorm steigern", betont John.


Im Heimspiel führte Straelen lange Zeit mit 2:0 an der Hafenstraße. Doch die Essener konnten den Doppelpack von Shun Terada noch egalisieren, so dass es am Ende 2:2-Remis stand. "Das war ein starkes Spiel von uns. Wir werden ähnlich auftreten und am Samstag mutig sein", verspricht John.

RWE fährt in dieser Saison mit elf Siegen, drei Unentschieden und elf Niederlagen einen echten Zick-Zack-Kurs. Nach einem richtig guten Spiel, wie zuletzt in Lippstadt (3:0), folgt meistens eine schlechte Darbietung wie beim 0:2 gegen Verl. John: "Ja, der Essener Zick-Zack-Kurs ist uns auch bekannt. Eigentlich müssten sie in Straelen nun wieder stark spielen. Das werden wir versuchen zu verhindern und mit den Fans im Rücken RWE einen großen Kampf liefern."

Autor: Krystian Wozniak

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