Die Spielvereinigung Erkenschwick hat in den vergangenen Wochen einen Kaderumbruch vollzogen. Trainer David Sawatzki sprach mit RevierSport über seine Mannschaft, die anstehende Vorbereitung und die überraschende Einteilung in die Westfalenliga 1. 

WL 1

SpVgg Erkenschwick: Verwunderung über die Staffel-Einteilung

Tizian Canizales
22. Juli 2020, 15:36 Uhr
David Sawatzki (rechts), hier noch als Spieler der Spielvereinigung Erkenschwick, ist seit dem vergangenen Jahr Trainer. Foto: Oliver Mengedoht

David Sawatzki (rechts), hier noch als Spieler der Spielvereinigung Erkenschwick, ist seit dem vergangenen Jahr Trainer. Foto: Oliver Mengedoht

Die Spielvereinigung Erkenschwick hat in den vergangenen Wochen einen Kaderumbruch vollzogen. Trainer David Sawatzki sprach mit RevierSport über seine Mannschaft, die anstehende Vorbereitung und die überraschende Einteilung in die Westfalenliga 1. 

Der Westfalenligist SpVgg Erkenschwick hat für die kommende Saison insgesamt acht Neuzugänge verpflichtet. Finn Wortmann (SSV Buer), Christian Warnat (GW Nottuln), Marcel Klakus (TuS Haltern), Arian Schuwirth (Hombrucher SV), Justin Strahler (BG Schwerin), Enes Kaya (Firtinaspor Herne), Jyhad Seklawi (TuS Haltern) und Christoph Kasak (TuS Haltern) spielen allesamt ab der kommenden Saison unter der Leitung von Trainer David Sawatzki.


Spielvereinigung Erkenschwick setzt weiter auf regionale Talente

Damit bleibt die Spielvereinigung ihrer Linie treu, nach der die Mannschaft mit regionalen Talenten gespickt werden soll. "Im vergangenen Jahr spielte mit Umut Berke ein Spieler aus Münster bei uns. Er war immer fleißig und engagiert, aber zwei Stunden Fahrt für jedes Training sind einfach sehr viel Aufwand. Außerdem haben wir in den letzten Jahren Jugendspieler an andere Vereine verloren, weil wir zu wenig auf den Nachwuchs gesetzt haben. Das wollen wir ändern", erklärt Sawatzki den neuen Weg. Im Mai hatte der 33-Jährige bereits mit RevierSport über dieses Konzept gesprochen. 

Den Verein verlassen werden indes Berand Gllogjani, Mikael Satin, Umut Berke, Berat Halilaj, Damian Lubak und Timo Conde. "Wir haben aktuell jede Position doppelt besetzt. Unsere Kaderplanung ist damit abgeschlossen", so Sawatzki.

Bis auf den verletzten Dennis Weßendorf wird der Erkenschwicker Trainer am 27. Juli seinen gesamten 23-Mann-Kader zum Trainingsauftakt bitten. "Wir starten rund fünf Wochen vor unserem ersten Kreispokal- und sechs Wochen vor unserem ersten Ligaspiel. Wir werden die Spannung über die Vorbereitung hinweg hochhalten und unsere ersten Pflichttermine topfit angehen", sagt Sawatzki zuversichtlich. 


Erkenschwick nun in Westfalenliga 1: Derbies fallen weg, stattdessen lange Reisen

In der Liga erwarten die "Schwicker" dabei andere Aufgaben als in der abgelaufenen Runde. Spielten sie da noch in der Westfalenliga 2, wurden sie nun in die Westfalenliga 1 umgruppiert. "Damit fallen leider interessante Duelle mit Teams wie Wanne-Eickel weg. Außerdem haben wir nun viel weitere Anfahrtswege. Da wird es extrem wichtig sein, die lange Autofahrt schnell aus den Klamotten zu schütteln", erklärt Sawatzki, der mit seiner Mannschaft gerne in der zweiten Staffel geblieben wäre. 

Stattdessen wird die Spielvereinigung Erkenschwick lange Reisen antreten müssen, beispielsweise zu Preußen Espelkamp (167 Kilometer) oder zum SV Rödinghausen II (159 Kilometer). "Wir hätten uns natürlich eine andere Einteilung gewünscht. Am Ende nehmen wir das ganze aber sportlich", so der 33-Jährige.

Das sind die Testspiele der SpVgg Erkenschwick

02.08.: SV Dorsten-Hardt (heim)

07.08.: SV Wanne 11 (auswärts)
09.08.: SV Horst-Emscher (auswärts)
13.08.: SV Sodingen (heim)
18.08.: Langenbochum (heim)
22.08.: VfL Bochum U19 (auswärts)
23.08.: SG Castrop (auswärts)

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