Schalkes Außenverteidiger Bastian Oczipka fiebert dem Startschuss der Bundesliga-Rückrunde entgegen. 

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Schlaf-Experte gab Schalke-Profis Tipps

Thomas Tartemann
16. Januar 2019, 13:25 Uhr

Foto: firo

Schalkes Außenverteidiger Bastian Oczipka fiebert dem Startschuss der Bundesliga-Rückrunde entgegen. 

„Man merkt, dass jeder bei uns Bock auf den Auftakt hat. Wir wollen in der Rückrunde ein anderes Gesicht zeigen und haben in der Vorbereitung an vielen Dingen gearbeitet. Der Start ist für uns extrem wichtig. Wir wollen zeigen, dass wir es besser können“, sagt der 30-Jährige vor dem Spiel gegen den VfL Wolfsburg (Sonntag, 18 Uhr, Veltins-Arena). 


Obwohl die Vorbereitungsphase nur insgesamt 16 Tage umfasst, sieht der Defensivmann die Schalker, die auf Tabellenplatz 13 überwintern, für die zweite Saisonhälfte gut aufgestellt. „Wir haben am Aufbauspiel, Torabschluss, Flügelspiel und der Defensive gefeilt. Es war in den wenigen Tagen viel Inhalt drin“, so Oczipka.

Grundsätzlich spürt der Routinier, dass im Team und drumherum der Blick für das Wesentliche geschärft wurde. „Wir haben uns hinterfragt und versucht, das Ganze zu analysieren. Wir müssen wirklich alles zu 100 Prozent machen, ganz gleich, ob es sich um die Arbeit auf dem Platz oder Arbeit im Kraftraum, die Ernährung, guten Lebensstil oder die Regeneration handelt.“ Im Trainingslager in Spanien erhielten die Schalker Profis auch einen Vortrag von einem Schlafexperten. Tenor: Der konstante Ruhe-Stunden-Rhythmus ist das A und O. Oczipka, der zuhause von Sohn Paul auf Trab gehalten wird, ist in diesem Bereich gut aufgestellt: „Zum Glück lässt mich der Kleine schlafen.“

Dass er mit den Königsblauen aufgrund der Tabellensituation unter besonderer Anspannung steht, ist für ihn kein Problem. „Druck war am Anfang auch da – dem müssen wir gewachsen sein“, sagt der Linksfuß, der Trainer Domenico Tedesco im Vergleich zur Hinrunde unverändert erlebt. „Er ist authentisch. Das ist sein Markenzeichen. Die Mannschaft würde es schnell merken, wenn er sich verändert. Der Trainer hat bei uns alles angesprochen, was ihn gestört hat.“ Ob die Worte bei den Spielern angekommen sind, wird sich am Sonntag auf dem Platz zeigen. 

Autor: Thomas Tartemann

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