Ganze zehn Profis des FC Schalke 04 spielen derzeit auf Leihbasis für einen anderen Verein. Mindestens bei zwei von ihnen muss sich der Fußball-Bundesligist wohl auf Ablöseverhandlungen einstellen.

Bundesliga

Schalke: Wohl keine fixe Ablösesummen für zwei Leihspieler

07. Mai 2020, 13:09 Uhr
Vier von zehn derzeit verliehenen Schalke-Profis: Sebastian Rudy, Mark Uth, Cedric Teuchert und Steven Skrzybski (v.l.) Foto: firo

Vier von zehn derzeit verliehenen Schalke-Profis: Sebastian Rudy, Mark Uth, Cedric Teuchert und Steven Skrzybski (v.l.) Foto: firo

Ganze zehn Profis des FC Schalke 04 spielen derzeit auf Leihbasis für einen anderen Verein. Mindestens bei zwei von ihnen muss sich der Fußball-Bundesligist wohl auf Ablöseverhandlungen einstellen.

Mit Blick auf die beiden Leihgaben Sebastian Rudy und Cedric Teuchert kann Bundesligist FC Schalke 04 wohl nicht mehr mit Einnahmen in Höhe der festgeschriebenen Ablösesummen rechnen. 


Teucherts Leihklub Hannover 96 hatte mit dem S04 eine Kaufoption in Höhe von 1,5 Millionen Euro vereinbart. Diese war allerdings nur bis Ende April gültig und wurde nach Informationen der Bild nicht gezogen. Zwar sendete der Zweitligist schon mehrfach Signale, dass er den 23-jährigen Angreifer gerne behalten würde. 

Hannover und Hoffenheim wollen Ablöse drücken

Und auch Teuchert selbst scheint sich in Hannover wohl zu fühlen. Immerhin erzielte er fünf Treffer und drei Vorlagen in 17 Liga-Partien für 96, nachdem er in eineinhalb Jahren auf Schalke zu nur 15 Einsätzen und keiner einzigen Torbeteiligung gekommen war. Gut möglich, dass die Hannoveraner versuchen, Teuchert für eine geringere Summe zu verpflichten. Sein Vertrag in Gelsenkirchen läuft noch bis 2021.

Noch ein Jahr länger ist Rudy an die Knappen gebunden. Dass der ehemalige Nationalspieler noch einmal für Schalke aufläuft, ist allerdings schwer vorstellbar. Nach seinem Wechsel vom FC Bayern zum S04 im Sommer 2018 funkte es nie so richtig zwischen Klub und Spieler. In einem Interview im Januar beklagte sich Rudy über fehlende Rückendeckung der Verantwortlichen.

Seit seiner Leih-Rückkehr zu seinem früheren Verein TSG Hoffenheim läuft es wieder besser für den 30-Jährigen. Doch bereits vor einem knappen Monat hatte der Kicker berichtet, dass die TSG die Kaufoption in Höhe von sechs Millionen nicht ziehen wird. Bei einem möglichen Preisnachlass wäre Rudy aber sicherlich weiterhin interessant für die Sinsheimer. Zumal Hoffenheims Trainer Alfred Schreuder den Mittelfeldspieler gerne über den Sommer hinaus in seinem Team sehen möchte.

Rudy und Teuchert zwei von zehn Schalke-Leihspielern

Heißt: Möchte Schalke Teuchert und Rudy von der Gehaltsliste streichen, muss der Revierklub entweder geringere Einnahmen in Kauf nehmen oder andere Abnehmer für das Duo suchen. Ein ähnliches Szenario bahnt sich bei Steven Skrzybski (Fortuna Düsseldorf) und Mark Uth (1. FC Köln) an.

Mit Nabil Bentaleb (Newcastle United), Hamza Mendyl (FCO Dijon), Ralf Fährmann (Brann Bergen),  Bernard Tekpetey (Fortuna Düsseldorf), Pablo Insua (SD Huesca) sowie Jonas Carls (Viktoria Köln) spielen gerade sechs weitere Schalker leihweise für einen anderen Klub.

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07.05.2020 - 17:58 - vomFlankengott

@gerdstolli

Es ist wie immer: Schuld ist immer nur das (sportl.) Management.

Und was ist auf Schalke garantiert NIE schuld??? Diejenigen die exakt DIESES Management eingesetzt haben.

Und noch weniger können diejenigen was dafür, die diejenigen gewählt haben, die dieses Management eingesetzt haben.

Trotzdem GLÜCKAUF

07.05.2020 - 16:49 - gerdstolli

Das ist der Fluch der bösen Taten vorherigen Managements. Ausbaden müssen es die, die jetzt das Sagen haben. Hoffentlich legen die mehr Fußballsachverstand an den Tag, damit diese irren Verpflichtungen und verrückten Gehälter, die die Erwartungshaltung der Fans nur noch angestachelt haben, der Vergangenheit angehören.