Weston McKennie (21) spricht über seine Zukunftspläne, seine Anfänge 2016 auf Schalke und seinen Tagesrhythmus in Zeiten der Corona-Pandemie.

Bundesliga

Schalke: Weston McKennie plant seine Zukunft in England

08. Mai 2020, 08:34 Uhr
Schalke-Profi Weston McKennie. Foto: firo

Schalke-Profi Weston McKennie. Foto: firo

Weston McKennie (21) spricht über seine Zukunftspläne, seine Anfänge 2016 auf Schalke und seinen Tagesrhythmus in Zeiten der Corona-Pandemie.

Weston McKennie ist trotz seiner noch jungen Jahre schon zu einem Leistungsträger des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 gereift. Im Interview mit DAZN hat er jetzt unter anderem verraten, wie er sich seine Zukunft vorstellt.


„Für mich ist das nächste Ziel England. Mein Traum war es immer, dort zu spielen“, sagt der 21-jährige Amerikaner, der beim FC Schalke 04 einen Vertrag bis 2024 besitzt. Und wo? Es solle ein Klub in der Premier League sein, der „um Europa kämpft“, antwortet Weston McKennie. „Champions League oder Europa League“.

Probetraining in American-Football-Schuhen und Poloshirt

Seit 2016 trägt der gebürtige Texaner das königsblaue Trikot, hat zunächst für die A-Junioren und Trainer Norbert Elgert in der U-19-Bundesliga gespielt (21 Partien, vier Tore) und ist seit 2017 Profi (83 Spiele, drei Treffer). Und an seinen Start in Gelsenkirchen kann sich Weston McKennie, dessen Marktwert aktuell auf 20 Millionen Euro beziffert wird und schon einmal bei 22 Millionen Euro gelegen hat, noch sehr gut erinnern.

In seiner Vergangenheit spielte Fußball zunächst keine Rolle. „Ich wusste gar nicht, was Fußball für ein Sport war. Ich kannte nur Baseball, Basketball und Football. Das war‘s“, erzählt Weston McKennie, der dann später bei seinem ersten Probetraining auf Schalke auch gleich auffiel. „Das habe ich in American-Football-Schuhen und einem Poloshirt gemacht“, sagt der US-Nationalspieler, der kurz nach seinem 18. Geburtstag aus der Dallas Academy zur Knappenschmiede gekommen ist.

Weston McKennie: „An freien Tagen stehe ich um 13 Uhr auf“

Groß ist auch bei Weston McKennie die Freude, dass die Bundesliga am 16. Mai (Samstag) fortgesetzt wird – bekanntlich mit dem Revierderby bei Borussia Dortmund (15.30 Uhr). Er erzählt auch, dass er während der Corona-Pandemie einen sehr außergewöhnlichen Rhythmus hat.

Nämlich? „An freien Tagen stehe ich um 13 Uhr auf, bin um 14 Uhr auf der Couch, um 15 Uhr schaue ich Netflix, und erst am Abend trainiere ich“, sagt Weston McKennie, der schon als Kind zwischen seinem sechsten und neunten Lebensjahr Deutschland kennengelernt hat, weil sein Vater damals als US-Soldat in Kaiserslautern stationiert gewesen ist. Manchmal, erzählt er, trainiere er sogar erst um 1 Uhr und sei dann auch erst um 5 Uhr im Bett. AHa


Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Personen

Rubriken

Kommentieren

08.05.2020 - 18:18 - Schalker1965

Vor ein paar Wochen erst haben Wendehälse wie @Schacht 7 und Konsorten noch auf Nübel (davor auf Goretzka) wegen seines Wechsels nach Bayern eingeprügelt. Was musste man da alles lesen … Und nun die 180° Wende: Im Rahmen der Globalisierung soll eine persönliche Veränderung im Beruf völlig legitim sein - was im Übrigen völlig richtig ist.

08.05.2020 - 13:50 - KB1904

Verstehe nicht was hier wieder alles geschrieben wird. Hat er einen genauen Zeitpunkt für seine Zukunft in England genannt? Also ...................

08.05.2020 - 13:28 - Sellers

das Feingefühl spielt leider in unserer Gesellschaft keine große Rolle mehr
in der Situation wo der Verein kurz vor der Insolvenz steht und damit viele Menschen
ihren Arbeitsplatz verlieren sollte man seine Wünsche erstmal für sich behalten
aber dies ist nur meine Meinung

08.05.2020 - 11:36 - Nathan

McKennie hat seinen Vertrag erst bis 2024 verlängert. Wenn Schalke so eine schlechte Adresse wäre dann hatte er woanders unterschrieben.
Aus einem laufenden Vertrag ihn herauszukaufen würde einiges kosten.

08.05.2020 - 11:19 - HättehätteFahrrad...

@Sellers
Wenn man einen Traum hat soll man Ihn Verfolgen!
Meinen Sie für einen Jungen Amerikaner ist das höchste der Gefühle für Schalke zu spielen???

08.05.2020 - 10:29 - Schacht 7

@Sellers

Das ist die Globalisierung jeder versucht für sich das beste raus zu holen. Und eine persönliche Veränderung im Beruf ist doch bei jedem von uns legitim genau so ist das bei den Fussball Spielern.
Jedem ist es selbst überlassen ob er das fördert durch Eintrittsgelder oder Pay TV Abos.

Jetzt steht vieles am Scheideweg , Rezession mit Massen Arbeitslosigkeit da wird sich einiges ändern für die normale Bevölkerung.
Die Staatskassen sind nicht ewig gefüllt das werden dann alle zuspüren bekommen genau so die Unternehmen die werden auch sparen müssen. Der Profi Fussball steht vor einer großen Reform in diesem Maße wird es nicht mehr weitergehen.

08.05.2020 - 08:50 - Sellers

Dieser Kommentar wurde entfernt.