NEC in Not

Niederländischer Zweitligist verhandelt mit KFC-Boss

24. September 2019, 21:39 Uhr
Foto: firo

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Aktuell unterstützt Mikhail Ponomarev den KFC Uerdingen als Geldgeber. Es könnte gut sein, dass er demnächst auch einem Klub in der Niederlande helfen wird.

Demnach steht Ponomarev laut einem Medienbericht davor, dem niederländischen Zweitligisten NEC Nijmegen Geld zu leihen. Nach Angaben der niederländischen Zeitung "De Gelderlander" laufen Gespräche zwischen dem russischen Geschäftsmann, der seit dem Frühjahr 2015 beim KFC Uerdingen das Sagen hat, und Nijmegen über „finanzielle Optionen“. Die NEC ist in Not. Laut dem Bericht muss eine Finanzlücke von 700 000 Euro bis zum Ende des Jahres geschlossen werden.

Wie NEC-Chef Wilco van Schaik jedoch den Kollegen von "De Gelderlander" erklärte, gehe es bei den Verhandlungen mit dem KFC-Boss überhaupt nicht um eine Übernahme des Vereins durch Ponomarev. Lediglich um eine finanzielle Unterstützung. 

Nijmegen liegt nach sieben Spielen auf Platz zwölf der 2. Liga in den Niederlanden.

In der Vergangenheit war Ponomarev bereits mit Roda Kerkrade in Verbindung gebracht worden. Hier arbeitet auch Ex-KFC-Coach Eric van der Luer im Nachwuchs des Vereins. Roda ist ebenfalls klamm. Doch letztendlich kam es zu keinem Deal zwischen Kerkrade und Ponomarev. Bleibt abzuwarten, wie das Thema NEC Nijmegen ausgeht.

Heiko Vogel kein KFC-Trainer mehr

Derweil hat Ponomarev aktuell bei seinem Klub, dem KFC Uerdingen, auch alle Hände voll zu tun. Er entließ am Dienstagabend Trainer Heiko Vogel.

Der 43-jährige Vogel holte als KFC-Trainer aus 16 Spielen nur vier Siege und vier Unentschieden. Acht Partien gingen verloren. In der vergangenen Saison konnte der Drittligist noch den RevierSport-Niederrheinpokal gegen den Wuppertaler SV gewinnen. In der aktuellen Auflage des Wettbewerbs war bereits in Runde zwei beim 1:2 bei Regionalligist Rot-Weiss Essen Schluss. In der 3. Liga belegt der KFC nach dem 0:3 gegen Waldhof Mannheim einen Abstiegsplatz. Vor der Saison wollten die Krefelder um ihren Mäzen Mikhail Ponomarev oben angreifen.

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Kommentieren

26.09.2019 - 12:32 - Gmeurb

Wer sich auf solche Leute einlässt, verkauft seine Seele!

25.09.2019 - 08:28 - asaph

Muß man ständig über den "dicken Russen" berichten?

25.09.2019 - 07:38 - Jünther, Jötz und Jürgen

Sympathieträger im Deutschen Fußball.