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Nach FCI-Pleite: Gefrustete Münchener Löwen schwänzen PK

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Foto: dpa

Der TSV 1860 München hat die Relegation zur 2. Liga nach einer 1:3-Niederlage im Alles-Oder-Nichts-Spiel beim FC Ingolstadt verpasst. Für die Sechziger offenbar Anlass genug, nach der Partie nicht zur Pressekonferenz zu erscheinen.

Katerstimmung bei 1860 München. Die Löwen haben die Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga durch eine 1:3-Pleite beim direkten Konkurrenten FC Ingolstadt verpasst. Im Audi-Sportpark hätte das Team von Michael Köllner einen Sieg gebraucht, um sich die Playoff-Spiele gegen den Tabellen-16. der 2. Liga zu sichern, der am Sonntag ausgespielt wird. Stattdessen jubelten die Schanzer, die sich nun zum zweiten Mal in Folge in der Relegation versuchen dürfen. Im vergangenen Jahr erlebte der FCI im Relegationsrückspiel gegen den 1. FC Nürnberg ein Trauma, als Fabian Schleusener in der 96. Minute mit seinem Treffer zum 3:1-Endstand alle Aufstiegsträume der Bayern zunichte machte.

Nun darf sich der FCI erneut versuchen - der Sieg gegen 1860 hatte allerdings einen etwas faden Beigeschmack. So sind die Verlierer aus der bayrischen Landeshauptstadt offenbar nicht zur üblichen Pressekonferenz erschienen, auf der beide Trainer im Normalfall ihre Statements zum Spiel abgeben und sich den Fragen der Journalisten stellen. Die Ingolstädter vermeldeten dies auf ihrem Twitter-Account.


Aufruhr um Mölders

Die Hintergründe für das Nicht-Erscheinen Köllners zur PK sind noch nicht ganz klar - jedoch dürften die Löwen nach der verpassten Relegation ordentlich gefrustet sein. Bereits in der neunten Minute geriet 60 in Ingolstadt durch eine Rote Karte in Unterzahl, im Anschluss spielten die Gastgeber ihre numerische Überlegenheit gekonnt aus.

Bereits in der vergangenen Woche war es rund um 1860 München hoch her gegangen. Vollblut-Stürmer Sascha Mölders ließ sich nach der Partie gegen den nun abgestiegenen FC Bayern II (2:2) zu einer verbalen Spitze gegen seinen Gegenspieler Maximilian Welzmüller hinreißen. [article=521683]"Ihr habt ja gesehen, im Spiel ist der einfach vor 'ne Wand gelaufen, schmeißt sich auf den Boden und fängt an zu heulen", hatte der Oldie sein Statement begonnen.[/article] Für die Aussagen wurde Mölders unter der Woche mit einer Geldstrafe von 1500 Euro vom DFB belegt.

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