Bundesliga

Nach Corona-Aussagen: Flick bietet Lauterbach Gespräch an

16. Februar 2021, 08:26 Uhr
Foto: dpa

Foto: dpa

Bayern-Trainer Hansi Flick hat seine emotionalen Aussagen über die Corona-Politik noch einmal begründet und zugleich dem von ihm angegriffenen SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach ein Gespräch angeboten. 

Es sei vielleicht gut, wenn er mal „unter vier Augen“ mit Lauterbach rede, „nicht in einer Talkshow“, sagte der 55 Jahre alte Flick am Montagabend nach dem 3:3 des FC Bayern München in der Fußball-Bundesliga gegen Arminia Bielefeld.

Flick hatte sich am Sonntag gegen Kritik an der Reise des deutschen Rekordmeisters zur Club-WM nach Katar und der Sonderrolle des Fußballs in der Corona-Pandemie gewehrt und dabei speziell Lauterbach als „sogenannten Experten“ kritisiert. „Ich bin keiner, der einen Menschen, den er nicht kennt, in so ein Licht stellen möchte“, sagte Flick einen Tag später. Er hatte den deutschen Politikern geraten, endlich mal eine Strategie zu entwickeln, damit die Menschen in der Corona-Krise „irgendwann mal wieder Licht im Tunnel“ sähen.

Er habe „nicht erwartet“, dass seine Aussagen öffentlich „solche Wellen schlagen“ würden, sagte Flick. „Der letzte Tag war extrem.“ Er habe auch einige „böse Nachrichten“ erhalten. Er habe vielleicht ungewöhnlich emotional auf eine Frage geantwortet, und das nicht nur als Trainer, sondern als Mensch, der selbst zwei Enkelkinder habe und auch lange Unternehmer im Einzelhandel gewesen sei.

Corona sei für die Bevölkerung eine große Herausforderung und Belastung. „Es nagt an uns allen, da wird man ein bisschen müde. Viele Menschen leiden unter der Pandemie. Wir können nur gemeinsam aus der Sache herauskommen“ sagte Flick am Montagabend. Er wisse auch, dass der Profifußball in der aktuellen Situation privilegiert sei. Man halte sich aber auch „sehr gewissenhaft“ an die Vorgaben.

Lauterbach hatte er vorgehalten, zu allem einen Kommentar abzugeben. Der Gesundheitspolitiker hatte die Auslandsreisen der Fußballvereine kritisiert. „So langsam kann man die sogenannten Experten gar nicht mehr hören, auch Herrn Lauterbach“, hatte Flick daraufhin gesagt.

Der SPD-Politiker hatte prompt via Twitter reagiert und Flick dazu aufgerufen, seine Argumente vorzubringen und ansonsten „nicht unfair“ zu sein. Flick räumte ein, dass er das eine oder andere anders hätte formulieren können. „In der Sache stehe ich dazu“, sagte der Trainer. dpa

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren

16.02.2021 - 16:36 - asaph

Den Kommentaren von @soso und @Dr.Breitner habe Ich nicht viel hinzuzufügen!
Köstlich!
Ja Bald kommt Gretchen an die Macht!
Dann können sich Hansi, Kalle und Ulli warm anziehen - dann wird Sky & Co. abgeschaftt!
Nix mehr mit salary cap - Nein dann Kappe ab! und Maske runter!
#Truth! Gut so!

16.02.2021 - 15:48 - soso

Was soll ein Lauterbach mit Hänschen diskutieren ? Der Seppel hat nur nen Ball im Kopp.
Schuster bleib bei deinen Leisten. Für Gesundheitsfragen hat Hansi nun wirklich nix inne Birne.
Der soll nun wirklich die Klappe halten.

Erklär dem Neuer, wie er mal wieder einen Ball hält (zuletzt wiederholt: Jeder Schuß ein Treffer ! )
Das ist sein Job. Klappe aufreißen und nur egoistisch an die Profis denken - Umdenken, nein danke.
Das ist Flick. Er muß ja dem Gesabbel von Rolexkalle folgen.

Lieferketten, Hungerspiele ???? Germany ist so "überfressen". Da hat jeder 3. Übergewicht !
Stromversorgung ? Solange Gretchen nicht an die Macht kommt passiert da gar nix.

16.02.2021 - 12:45 - dr. breitner

@gatsby

Klappe aufkriegen ist der richtige Ausdruck, aber die Frage ist wie !
Völlig dümmliches Gesabbel, kein einziges Argument, ich habe von Flick bis jetzt sehr viel gehalten,
in diesem Interview hat er aber bewiesen, dass er ausserhalb seiner Kompetenzen seinen Mund schliessen sollte,
das war grauenhaft !!!

16.02.2021 - 11:24 - Brückenschänke

Flick sollte sich darauf beschränken, wofür er eine Kompetenz besitzt: Männern in kurzen Hosen zu erklären, wie man
am besten gegen einen Ball tritt. Ein gesellschaftspolitisches Mandat besitzt er nicht.

Beitrag wurde gemeldet

16.02.2021 - 10:41 - Gatsby

Er sollte sich an Merkel wenden. Die ist der Koch und Lauterbach nur der Kellner.
Flick ist immerhin einer, der mal die Klappe aufkriegt im Kreis der Abstandshalter. Es ist 5 nach 12.
Wir erleben jetzt das Endspiel. Mit der Schließung der Grenzen wird die Wirtschaft komplett gegen Wand
gefahren, um den GREAT RESET und Gates Impfagenda mit aller Brutalität durchzupeitschen. Wenn die Lieferketten zerstört werden,
wird auch in Kürze die Versorgung mit Nahrungsmittel zusammenbrechen. Vielleicht sogar die Stromversorgung.
Statt Fußball können jetzt "Die Hungerspiele von Panem" Unterhaltung bieten. Hollywood hat uns ideologisch ja schon
vorbereitet.
Und hinterher heißt es: Das Virus war schuld!
Blödsinn! Schuld sind die Mensche, die da Spiel angezettelt haben, und auch die, die es wie die Lemminge mit sich machen lassen.

Und ja: "Ihr werdet nichts mehr besitzen und alle glücklich sein."
Zumindest nach der neuen Ideologie von Herrn Schwab vom Weltwirtschaftsforum.
Wollen wir das?

Dieser Beitrag wurde von der Redaktion überprüft und nicht als Verstoß eingestuft.

16.02.2021 - 09:40 - gerdstolli

Das ist fair! Nur so können die beiden Missverständnisse aus dem Weg räumen und die Kompetenzfelder untereinander abstecken.