Die SG Finnentrop-Bamenohl steht nach einer grandiosen Westfalenliga-Saison vor dem Aufstieg in die Oberliga Westfalen. Dieser hängt nur noch von der offiziellen Bestätigung des Saisonabbruchs ab. Wir haben mit dem sportlichen Leiter Andre Ruhrmann gesprochen.

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Meister Finnentrop-Bamenohl hat Planungen längst abgeschlossen

RevierSport
03. Juni 2020, 06:00 Uhr
Finnentrop-Bamenohl wird voraussichtlich in die Oberliga Westfalen aufsteigen. Foto: firo

Finnentrop-Bamenohl wird voraussichtlich in die Oberliga Westfalen aufsteigen. Foto: firo

Die SG Finnentrop-Bamenohl steht nach einer grandiosen Westfalenliga-Saison vor dem Aufstieg in die Oberliga Westfalen. Dieser hängt nur noch von der offiziellen Bestätigung des Saisonabbruchs ab. Wir haben mit dem sportlichen Leiter Andre Ruhrmann gesprochen.

Nach 21 Spieltagen in der Westfalenliga 2 steht die SG Finnentrop-Bamenohl mit 52 Punkten an der Tabellenspitze. Die Sauerländer holten die meisten Siege (16) in der Liga und kassierten die wenigsten Niederlagen. Nämlich eine. 62 geschossene Tore stehen auf dem Konto der Offensiv-Fraktion – ebenfalls Ligabestwert.

Aller Wahrscheinlichkeit nach wird die Mannschaft von Trainer Ralf Behle, der vor kurzem seinen Vertrag verlängerte, in die Oberliga Westfalen aufsteigen. Lediglich die offizielle Bestätigung des Saisonabbruchs steht noch aus. „Wir hätten die Saison wie alle anderen auch gerne sportlich zu Ende gespielt“, sagt der Sportliche Leiter Ruhrmann.

Die Kaderplanung der Finnentroper war größtenteils schon vor der Corona-Krise abgeschlossen. Die Verantwortlichen, inklusive Ruhrmann, planten ligaunabhängig: „Das ist bei uns fast schon Tradition. Auch der Klassenverbleib in der Westfalenliga wäre kein Beinbruch gewesen. Mittlerweile sind wir in Sachen Kaderplanung bei 100 Prozent.“

Transfers: Sechs Neue, vier Abgänge

So stehen schon jetzt einige Transfers fest. Die Mittelfeldspieler Moritz Thöne (FC Lennestadt 09) und sowie Julian Scheppe (SV 1931 Ottfingen) sowie die Defensiv-Akteure Marcel Schmidt (FC Arpe/Wormbach) und Moritz Dommes (FC Langenei-Kickenbach) werden den Klub verstärken.

Gordon Meyer (Hombrucher SV A-Junioren) und Rafael Camprobin Corchero (MSV Duisburg A-Junioren), zwei 19-jährige Mittelfeldspieler, wechseln ebenfalls ins Sauerland und gehen nach der Sommerpause in ihre erste Senioren-Saison. „Wir haben eine gute Mischung aus Erfahrung im Bereich der Westfalenliga und aufstrebenden Nachwuchsspielern“, findet Ruhrmann. Verlassen werden den Verein hingegen die Spieler Petros Kominos, Kosta Papadopoulos, Tim Schrage und Co-Trainer Mike Schrage.

Derweil steigt der Klub erst am kommenden Donnerstag wieder ins Training ein - obwohl kontaktloser Freizeitsport seitens des Landes NRW seit fast vier Wochen prinzipiell wieder erlaubt ist. „Bei uns in der Kommune ist das anders organisiert. Die Sportplätze wurden erst wieder am 30. Mai wiedereröffnet“, sagt Ruhrmann.

Autor: Dustin Arnold

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