Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund ist mit einem 4:0-Derbysieg gegen den FC Schalke 04 in die Restsaison gestartet. Für Julian Brandt hatte der BVB vor leeren Rängen einen entscheidenden Vorteil. 

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Julian Brandt: Darum hatte der BVB gegen Schalke einen Vorteil

Chris McCarthy
17. Mai 2020, 09:00 Uhr
Julian Brandt (m.) war beim 4:0-Erfolg des BVB über Schalke einer der Matchwinner. Foto: dpa

Julian Brandt (m.) war beim 4:0-Erfolg des BVB über Schalke einer der Matchwinner. Foto: dpa

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund ist mit einem 4:0-Derbysieg gegen den FC Schalke 04 in die Restsaison gestartet. Für Julian Brandt hatte der BVB vor leeren Rängen einen entscheidenden Vorteil. 

Julian Brandt war beim 4:0-Derbysieg von Borussia Dortmund über den FC Schalke 04 einer der Matchwinner. Das 1:0 leitete er per Hackenfinte sehenswert ein, das 2:0 und das 3:0 bereitete er sogar persönlich vor. Sinnbildlich für die gesamte Offensive des BVB strotzte der 24-Jährige am Samstag vor Spielfreude. Und das vor leeren Rängen.


„Ich muss es jetzt nicht unbedingt haben, mir wäre lieber, wenn die Rahmenbedingungen ganz normal wären“ sagte Brandt nach dem Spiel gegenüber Sky und ergänzte: „Am Ende ist es aber so. Wir müssen uns alle ein bisschen anpassen. Fußball ist Fußball, man versucht schon, seinen Spaß zu finden. Ich glaube, den hatten wir teilweise.“

Einer der Gründe für den klaren Erfolg lag für Brandt in der Tatsache, dass der BVB vor der Einstellung des Spielbetriebs in der Champions League bereits ein Geisterspiel mitmachte. Der Nationalspieler: „Wir hatten einen kleinen Vorteil, wir haben das in Paris schon mal erlebt. Wir kennen diese Stille im Stadion. Jetzt ist nochmal anders mit den Abständen, aber wir haben das schon mal erlebt.“

Brandt ist mit BVB-Leistung zufrieden

Anders als gegen PSG hatte der BVB gegen Schalke gleich vier Mal Grund zum Jubeln. Mit den neuen Abstandsregeln war das für Brandt und seine Kollegen daher komplettes Neuland. „Das ist schon schwer“, gestand der Nationalspieler und fügte an: „Es ist aber im Moment so. Wir versuchen, uns so gut es geht an die Regeln zu halten. Wir haben es gut gemacht. Es war definitiv nicht alles perfekt. Aber wir haben schnell das 3:0 gemacht, das hat uns in die Karten gespielt. Nach so langer Zeit fand ich es gut.“


In der zweiten Halbzeit ließen nach der spielfreien Zeit allerdings auch bei den Dortmunder die Kräfte nach. Für Brandt keine Überraschung: „Am Ende wurde es etwas weniger, das hat man die letzten sieben, acht Wochen schon gemerkt. Was gibt es Schöneres, als mit so einem Sieg wieder in die Saison einzusteigen."

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