Bundesliga

Hertha BSC: Preetz "total überzeugt" von Labbadia

13. Januar 2021, 09:14 Uhr
Bruno Labbadia genießt bei der Berliner Hertha laut Manager Michael Preetz weiterhin großes Vertrauen. Foto: dpa.

Bruno Labbadia genießt bei der Berliner Hertha laut Manager Michael Preetz weiterhin großes Vertrauen. Foto: dpa.

Die Verantwortlichen von Hertha BSC sind trotz der angespannten sportlichen Lage weiterhin überzeugt von ihrem Cheftrainer Bruno Labbadia. Zuletzt hatten die Herthaner mit 0:1 bei Aufsteiger Arminia Bielefeld verloren. 

Manager Michael Preetz hat Trainer Bruno Labbadia bei Hertha BSC trotz der angespannten sportlichen Lage das Vertrauen ausgesprochen. „Wir sehen, wie Bruno alle Themen angeht, und sind total von ihm überzeugt“, sagte Preetz der Sport Bild: „Das ist in den vergangenen Wochen, in denen es nicht die gewünschten Ergebnisse gab, noch mal sehr deutlich geworden.“

Die ambitionierten Berliner sind nach dem 15. Spieltag nur Tabellenzwölfter. Zuletzt enttäuschte die Mannschaft beim 0:1 (0:0) bei Aufsteiger Arminia Bielefeld erneut.

Preetz sieht angesichts der dürftigen Leistung „Gesprächsbedarf“ mit den Spielern: „Es ist definitiv nicht akzeptabel, wenn man ein Spiel verliert und sich danach eingestehen muss, dass der Gegner den Sieg letztlich mehr gewollt und mehr investiert hat.“

Preetz denkt nicht an sich

Spekulationen um seine eigene Zukunft im Verein lassen Preetz kalt. „Das beschäftigt mich nicht. Ich konzentriere mich auf unsere Aufgaben, die in einer turbulenten Zeit durch die Auswirkungen und Begleitumstände der Corona-Pandemie nicht einfacher werden“, sagte Preetz: „Auf diese Dinge habe ich einen Einfluss - in alles andere investiere ich keine Kraft.“

Von den Zielen des Vereins rückt Preetz nicht ab. Er sehe Hertha BSC in fünf Jahren „als einen Verein, der jede Saison ein ernstes Wort um die Vergabe der internationalen Plätze mitredet. Das ist weder ein Bremsen noch Träumerei - sondern ein realistisches Ziel“, sagte Preetz. sid

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13.01.2021 - 13:20 - TSG 1899

Preetz ist für mich einer der schlechtesten Manager der Liga, gefolgt von TSG-Managerdarsteller Rosen. Die verbrennen seit geraumer Zeit nur Geld für Spieler, die dann der Trainer auf die Ersatzbank setzt. Es werden immer die Trainer in Frage gestellt (in Hoffenheim auch völlig zu recht), aber die erfolglosen Sportdirektoren dürfen weiter rumstümpern.