Wie die bisherige Bilanz des FSV Duisburg in den Duellen mit den Mitaufsteigern zur Fußball-Oberliga aussieht, kann man sich auch ohne viel Fantasie herleiten. 

FSV Duisburg

Gegen Kleve soll endlich die Null stehen

19. Oktober 2018, 22:40 Uhr

Foto: Michael Gohl

Wie die bisherige Bilanz des FSV Duisburg in den Duellen mit den Mitaufsteigern zur Fußball-Oberliga aussieht, kann man sich auch ohne viel Fantasie herleiten. 

Schließlich hat der Tabellenletzte erst vier Punkte geholt – und die gab es gegen die arrivierten Klubs Ratingen 04/19 und TV Jahn Hiesfeld. Leer ging das Team von der Warbruckstraße derweil gegen die in der Vorsaison ebenfalls noch sechstklassigen SC Velbert (0:4) und Union Nettetal (2:4) aus. Nun ist am Sonntag um 15.30 Uhr der 1. FC Kleve zu Gast, der im Sommer als Meister der Landesliga-Gruppe 2 den Sprung nach oben schaffte – gefolgt vom FSV.


14 Punkte trennten beide Teams da nach dem letzten Spieltag – zehn sind es jetzt nach elf Runden eine Etage höher. Diese Differenz würde FSV-Trainer Erhan Albayrak naturgemäß gern verkürzen. „Wir brauchen die drei Punkte sicher dringender als Kleve“, sagt er. Das würde zwar nicht ausreichen, um den letzten Platz zu verlassen, die Distanz zum rettenden Ufer jedoch vermutlich ein gutes Stück verkürzen. Wichtig wäre dem Ex-Profi dabei noch etwas anderes: „Wir müssen endlich mal zu null spielen, das steht ganz oben auf der Agenda.“ Selbst beim einzigen Sieg, dem 4:1 gegen Ratingen, setzte es ein Gegentor.

Möglicherweise hilft bei diesem Unterfangen Emir Alic wieder. Der Innenverteidiger hat problemfrei trainiert. „Er ist auf jeden Fall eine Option für die erste Elf“, sagt Erhan Albayrak, wobei er mit dem Auftreten seines Teams beim 1:1 in Hiesfeld grundsätzlich zufrieden war. Vor allem aus dem Umstand, einen Rückstand mal weggesteckt und noch einen Zähler geholt zu haben, will er Positives ziehen.

Fehlen wird wohl weiterhin Ismail Öztürk, der nur laufen kann. Gut möglich, dass für ihn erneut der erfahrene Tamgac Kece aufläuft. „Er ist ein Vorbild für die jungen Spieler“, sagt Erhan Albayrak über den Mittelfeldroutinier.

Autor: Thomas Kristaniak

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