Nun geht alles doch schneller als erwartet. Vor einigen Tagen einigten sich Landesligist TuS Fichte Lintfort und Cheftrainer Sven Schützek zum Ende der laufenden Spielzeit einen Schlussstrich unter die dann fünfjährige Liaison zu ziehen. Nun gehen beide Parteien aber mit sofortiger Wirkung getrennte Wege.

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Fichte Lintfort und Trainer Schützek gehen ab sofort getrennte Wege

09. Januar 2020, 20:09 Uhr

Foto: Oleksandr Voskresenskyi

Nun geht alles doch schneller als erwartet. Vor einigen Tagen einigten sich Landesligist TuS Fichte Lintfort und Cheftrainer Sven Schützek zum Ende der laufenden Spielzeit einen Schlussstrich unter die dann fünfjährige Liaison zu ziehen. Nun gehen beide Parteien aber mit sofortiger Wirkung getrennte Wege.

Schützek kann somit auf viereinhalb beachtliche Jahre an der Franzstraße zurückblicken: „Keine Frage. Die Zeit hat mich sehr geprägt. Aber beide Seiten kamen Anfang der Woche zu dem Entschluss, dass ihnen eine Veränderung guttäte. Mit etwas Abstand kamen wir nun zu dem Entschluss gar nicht lange zu warten, sondern die aktuell gute Situation zum Anlass zu nehmen. Die Mannschaft steht mit neun Punkten Vorsprung in der Landesliga gut da, im Kreispokal stehen wir im Halbfinale. Da möchte ich bei der weiteren Entwicklung auch gar nicht im Weg stehen. Es macht Sinn, den neuen Trainer jetzt schon einzuarbeiten.“

Wie es für den Familienvater, der zuletzt auch immer wieder mit höherklassigen Vereinen in Verbindung gebracht wurde, sportlich weitergeht, will er zunächst offenlassen: „Ich überstürze nichts. Meine Frau und meine Tochter werden sich sicher über etwas mehr Zeit freuen. Alles kommt, wie es kommen soll. Ich danke den Verantwortlichen des Vereins jedenfalls für das jahrelange Vertrauen und wünsche meinem Nachfolger viel Erfolg.“


Was er in Zukunft machen wird, weiß Schützek noch nicht. Doch klar ist, dass er als Trainer weiter arbeiten will. In der Vergangenheit hatte er einige Anfragen dankend abgelehnt, da er sich zu sehr zum TuS Fichte hingezogen gefühlt hat. "Jetzt schnaufe ich erst einmal durch und dann stehe ich auch für Gespräche bereit. Ich höre mir alles gerne an. Wir haben beim TuS einiges zusammen erreicht und auf die Beine gestellt. Das würde ich gerne in naher Zukunft woanders auch wiederholen."

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