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Ex-Kapitän Zaskoku freut sich auf Wiedersehen mit Kray

Charmaine Fischer
09. September 2019, 08:30 Uhr

Foto: Thorsten Tillmann

Das Last-Minute 2:2-Remis gegen die SpVg Schonnebeck war für den FC Kray das dritte Spiel in Folge ohne eine Niederlage. Am Sonntag um 15 Uhr trifft der Oberliga-Aufsteiger auf Tabellenführer SV Straelen – und auf Ex-Kapitän Fatlum Zaskoku. 

Der Mittelfeldspieler führte den Essener Verein in der vergangenen Saison als Kapitän von der Landesliga in die Oberliga. Zusammen mit Fatmir Ferati, der mit satten 29 Toren nicht nur Torschützenkönig des FCK wurde, sondern der gesamten Landesliga Niederrhein 2, wechselte er nach nur einem Jahr an der Buderusstraße zum Regionalliga-Absteiger Straelen. 


Auf das Wiedersehen mit seinem alten Klub freut sich der 31-Jährige, der am Sonntag mit dem SV Straelen einen 2:0-Erfolg beim ETB gefeiert hatte, wie er verrät: „Ich habe sehr gerne in Kray gespielt und hatte eine tolle Zeit dort. Ich werde sicher ein paar bekannte Gesichter dort sehen, schließlich war ich im letzten Jahr Kapitän dieser Mannschaft. Allerdings beschäftige ich mich viel mehr mit unserer Mannschaft und unserem Spiel.“

Auch Elouriachi ist heiß auf Straelen

Auch FCK-Spieler Illias Elouriachi freut sich auf das Spiel gegen seine beiden ehemaligen Teamkollegen: „Wir sind noch regelmäßig in Kontakt und ich freue mich auch auf das Duell. Fatlum und Fatmir sind zwei super Typen, die hier reingepasst haben. Aber am Ende geht es natürlich um drei Punkte und da muss die Freundschaft für 90 Minuten kurz ruhen“, gibt er zu verstehen.

Zaskoku hat in seiner Karriere als Fußballer schon einige Stationen erfolgreich absolviert: Unter anderem spielte er in der Regionalliga für die SG Wattenscheid 09, den Wuppertaler SV und in der Oberliga für Westfalia Herne. Aktuell läuft es für den Mittelfeldakteuer bei seinem neuen Verein mehr als gut. Der SVS ist Aufstiegskandidat Nummer eins und konnte alle seine sechs Partien bislang gewinnen. Damit steht der Verein unangefochten an der Tabellenspitze der Oberliga Niederrhein.

Auch mit seiner persönlichen Leistung kann Zaskoku bislang zufrieden sein: In fünf von sechs Spielen stand er 90 Minuten auf dem Platz und führte die Mannschaft sogar in den letzten beiden Partien als Kapitän zum Sieg. Angesprochen auf das Thema Saisonziel gibt sich der Deutsch-Albaner jedoch bescheiden: „Ich habe kein konkretes Saisonziel. Das wird sich alles entwickeln. Wir haben eine Trainerin, die bei jedem Spieler noch viel Potenzial sieht und die möchte, dass wir unser Spiel täglich mehr und mehr verinnerlichen.“ 

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